2026-5897: GraalVM, GraalVM for JDK: Zwei Schwachstellen ermöglichen u. a. einen Denial-of-Service-Angriff
Historie:
- Version 1 (2026-10-21 14:39)
- Neues Advisory
Betroffene Software
Entwicklung
Virtualisierung
Betroffene Plattformen
HP
IBM
Apple
Linux
Microsoft
Oracle
UNIX
Container
Beschreibung:
Ein Angreifer kann zwei Schwachstellen aus der Ferne ausnutzen, um Dateien zu manipulieren und einen Denial-of-Service (DoS)-Angriff durchzuführen.
Für die Ausnutzung der Schwachstellen sind keine Privilegien erforderlich. Die erfolgreiche Ausnutzung einer Schwachstelle kann Einfluss auf andere Komponenten haben.
Oracle veröffentlicht im Rahmen des Patchtags im Oktober 2026 die GraalVM Enterprise Edition Version 21.3.20, mit der abhängig von der eingesetzten Basisversion das Sicherheitsniveau von Oracle JDK 17.0.21+9, 11.0.33+9 oder 8u511-b0 umgesetzt wird, sowie die GraalVM Version 25.0.5, welche das Sicherheitsniveau von Oracle JDK 25.0.5+9 umsetzt.
Zudem stehen die Sicherheitsupdates für GraalVM for JDK in Version 21.0.13 und 17.0.21 zur Verfügung.
Neben den detailliert beschriebenen Schwachstellen werden noch weitere Schwachstellen behoben. Eine vollständige Auflistung findet sich in den Referenzen.
Mit der Behebung einiger der Schwachstellen werden jeweils weitere Schwachstellen adressiert (siehe 'Notes').
Schwachstellen:
CVE-2026-91398
Schwachstelle in GraalVM und Oracle Java SE ermöglicht Manipulation von DateienCVE-2026-91415
Schwachstelle in GraalVM und Oracle Java SE ermöglicht Denial-of-Service-Angriff
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