2026-3862: IBM Java SDK, IBM WebSphere Application Server: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u. a. das Ausführen beliebigen Programmcodes
Historie:
- Version 1 (2026-08-03 15:22)
- Neues Advisory
- Version 2 (2026-08-06 09:17)
- Der Hersteller IBM informiert darüber, dass die Schwachstellen in IBM Java SDK auch IBM WebSphere Application Server Liberty und IBM WebSphere Application Server 9.0 und 8.5 betreffen. Für IBM WebSphere Application Server Liberty wird ein Upgrade auf IBM SDK, Java Technology Edition Version 8 SR8 FP70 empfohlen und auf die entsprechende Anleitung verwiesen. Für IBM WebSphere Application Server traditional 9 sollte ebenfalls ein Update auf IBM SDK, Java Technology Edition, Version 8 Service Refresh 8 FP70 erfolgen. Für IBM WebSphere Application Server traditional 8.5.0.0 bis einschließlich 8.5.5.30 kann entweder für IBM SDK Java Technology Edition Version 8 (gebündelt mit IBM WebSphere Application Server Fix Pack 8.5.5.11 oder später) der Interim Fix DT496796 installiert werden, womit ein Upgrade auf IBM SDK, Java Technology Edition, Version 8 Service Refresh 8 FP70 erfolgt, oder aber das IBM Java SDK angewandt werden, welches mit IBM WebSphere Application Server Fix Pack 31 (8.5.5.31) oder später im 3. Quartal 2026 ausgeliefert werden soll.
Betroffene Software
Entwicklung
Middleware
Server
Betroffene Plattformen
HP
IBM
Apple
Linux
Microsoft
Oracle
UNIX
Beschreibung:
Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen aus der Ferne ausnutzen, um Dateien zu manipulieren, beliebigen Programmcode auszuführen, Denial-of-Service (DoS)-Angriffe durchzuführen, Informationen auszuspähen und nicht spezifizierte Angriffe durchzuführen. Zudem kann ein Angreifer eine Schwachstelle lokal ausnutzen, um einen Denial-of-Service (DoS)-Angriff durchzuführen und Informationen auszuspähen.
Für die Ausnutzung der Schwachstellen sind unterschiedliche Privilegien erforderlich. Mehrere Schwachstellen erfordern die Interaktion eines Benutzers. Die erfolgreiche Ausnutzung mehrerer Schwachstellen kann Einfluss auf andere Komponenten haben.
IBM informiert über die Schwachstellen und veröffentlicht die Sicherheitsupdates 7.1.5.31 (beschränkter Zugang) und 8.0.8.70, um diese zu beheben.
Schwachstellen:
CVE-2026-16243
Schwachstelle in Eclipse OMR ermöglicht Denial-of-Service-AngriffCVE-2026-16439
Schwachstelle in Eclipse OpenJ9 ermöglicht Denial-of-Service-AngriffCVE-2026-16441
Schwachstelle in Eclipse OpenJ9 ermöglicht nicht spezifizierte AngriffeCVE-2026-41254
Schwachstelle in Little CMS ermöglicht u. a. Denial-of-Service-AngriffCVE-2026-46968
Schwachstelle in Oracle GraalVM und Oracle Java SE ermöglicht Manipulation von DatenCVE-2026-47010
Schwachstelle in GraalVM, GraalVM for JDK und OpenJDK ermöglicht Manipulation von DateienCVE-2026-47021
Schwachstelle in GraalVM, GraalVM for JDK und Oracle Java SE ermöglicht Denial-of-Service-AngriffCVE-2026-47027
Schwachstelle in Oracle Java SE ermöglicht Denial-of-Service-AngriffCVE-2026-47057
Schwachstelle in Oracle Java SE ermöglicht Denial-of-Service-AngriffCVE-2026-47058
Schwachstelle in Oracle Java SE ermöglicht u. a. Manipulation von DatenCVE-2026-47059
Schwachstelle in GraalVM, GraalVM for JDK und Oracle Java SE ermöglicht Denial-of-Service-AngriffCVE-2026-47063
Schwachstelle in Oracle GraalVM und Oracle Java SE ermöglicht Manipulation von DatenCVE-2026-60147
Schwachstelle in Oracle GraalVM und Oracle Java SE ermöglicht u. a. Manipulation von DatenCVE-2026-8400
Schwachstelle in IBM Java SDK ermöglicht Ausführen beliebigen Programmcodes
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