DFN-CERT

Advisory-Archiv

2026-2923: Linux-Kernel: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u. a. einen Denial-of-Service-Angriff

Historie:

Version 1 (2026-06-29 14:40)
Neues Advisory

Betroffene Software

Systemsoftware

Betroffene Plattformen

Linux
Container

Beschreibung:

Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen lokal ausnutzen, um Informationen auszuspähen, Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen, beliebigen Programmcode auszuführen und Denial-of-Service (DoS)-Angriffe durchzuführen.

Für die Ausnutzung aller Schwachstellen sind übliche Privilegien erforderlich.

Für die SUSE Linux Enterprise Produkte Micro 5.3 und 5.4 und Micro for Rancher 5.3 und 5.4 stehen Sicherheitsupdates für den SUSE Linux Enterprise 15 SP4 RT Kernel bereit, um 21 Schwachstellen zu adressieren.

Und für openSUSE Leap 15.4, für die SUSE Linux Enterprise Produkte High Availability Extension 15 SP4, High Performance Computing 15 SP4 und 15 SP4 ESPOS / LTSS, Live Patching 15 SP4, Micro 5.3 und 5.4, Micro for Rancher 5.3 und 5.4, Real Time 15 SP4, Server 15 SP4 und 15 SP4 LTSS und Server for SAP Applications 15 SP4 sowie für die SUSE Manager Produkte Proxy 4.3, Retail Branch Server 4.3 und Server 4.3 stehen Sicherheitsupdates für den SUSE Linux Enterprise 15 SP4 Kernel bereit, um 21 Schwachstellen zu adressieren.

Aufgrund der Umstrukturierung der CVE-Vergabe im Linux-Kernel gibt es ein stark erhöhtes Aufkommen von Linux-Schwachstellen. Dies liegt daran, dass wesentlich mehr Patches als Schwachstellen registriert werden, und bedeutet nicht, dass der Kernel tatsächlich angreifbarer wurde. In den Schwachstelleninformationen des DFN-CERT werden deshalb, bei umfangreicheren Kernel-Updates wie diesem, nur noch bis zu 10 der schwerwiegendsten behobenen Schwachstellen beschrieben. Kritische Schwachstellen werden immer beschrieben. In den Referenzen befinden sich nur noch die NVD-Einträge der von uns beschriebenen Schwachstellen. Eine vollständige Liste aller behobenen Schwachstellen findet sich im Hersteller-Advisory in den Referenzen.

Schwachstellen:

CVE-2026-31613

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausspähen von Informationen

CVE-2026-31759

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

CVE-2026-45984

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen Programmcodes

CVE-2026-46037

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

CVE-2026-46116

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen Programmcodes

CVE-2026-46120

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen Programmcodes

CVE-2026-46123

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen Programmcodes

CVE-2026-46150

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Umgehen von Sicherheitsvorkehrungen

CVE-2026-46197

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen Programmcodes

CVE-2026-46227

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen Programmcodes

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