2026-2805: Linux-Kernel: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u. a. das Ausführen beliebigen Programmcodes
Historie:
- Version 1 (2026-06-23 10:29)
- Neues Advisory
- Version 2 (2026-06-24 14:48)
- Für die SUSE Linux Enterprise Produkte Live Patching 15 SP7, Real Time 15 SP7, Server 15 SP7 und Server for SAP Applications 15 SP7 sowie für SUSE Real Time Module 15 SP7 stehen Sicherheitsupdates für den SUSE Linux Enterprise 15 SP7 RT Kernel bereit, um insgesamt 103 Schwachstellen zu adressieren.
Betroffene Software
Systemsoftware
Betroffene Plattformen
Linux
Beschreibung:
Ein Angreifer kann eine Schwachstelle im benachbarten Netzwerk ausnutzen, um beliebigen Programmcode auszuführen. Zudem kann ein Angreifer mehrere Schwachstellen lokal ausnutzen, um Administratorrechte zu erlangen, Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen, beliebigen Programmcode auszuführen und Denial-of-Service (DoS)-Angriffe durchzuführen.
Für die Ausnutzung der meisten Schwachstellen sind übliche Privilegien erforderlich.
Für Basesystem Module 15 SP7, Development Tools Module 15 SP7, Legacy Module 15 SP7 und Public Cloud Module 15 SP7 sowie für die SUSE Linux Enterprise Produkte Desktop 15 SP7, High Availability Extension 15 SP7, Live Patching 15 SP7, Real Time 15 SP7, Server 15 SP7, Server for SAP Applications 15 SP7 und Workstation Extension 15 SP7 stehen Sicherheitsupdates für den SUSE Linux Enterprise 15 SP7 Kernel bereit, um insgesamt 103 Schwachstellen zu adressieren.
Aufgrund der Umstrukturierung der CVE-Vergabe im Linux-Kernel gibt es ein stark erhöhtes Aufkommen von Linux-Schwachstellen. Dies liegt daran, dass wesentlich mehr Patches als Schwachstellen registriert werden, und bedeutet nicht, dass der Kernel tatsächlich angreifbarer wurde. In den Schwachstelleninformationen des DFN-CERT werden deshalb, bei umfangreicheren Kernel-Updates wie diesem, nur noch bis zu 10 der schwerwiegendsten behobenen Schwachstellen beschrieben. Kritische Schwachstellen werden immer beschrieben. In den Referenzen befinden sich nur noch die NVD-Einträge der von uns beschriebenen Schwachstellen. Eine vollständige Liste aller behobenen Schwachstellen findet sich im Hersteller-Advisory in den Referenzen.
Schwachstellen:
CVE-2026-31629
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen ProgrammcodesCVE-2026-31758
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-AngriffCVE-2026-43206
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen ProgrammcodesCVE-2026-43284
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Erlangen von AdministratorrechtenCVE-2026-43499
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Erlangen von AdministratorrechtenCVE-2026-45878
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Erlangen von AdministratorrechtenCVE-2026-45984
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen ProgrammcodesCVE-2026-46043
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen ProgrammcodesCVE-2026-46113
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-AngriffCVE-2026-46243
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Umgehen von Sicherheitsvorkehrungen
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