DFN-CERT

Advisory-Archiv

2026-2727: Linux-Kernel: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u. a. das Ausführen beliebigen Programmcodes

Historie:

Version 1 (2026-06-17 17:46)
Neues Advisory

Betroffene Software

Systemsoftware

Betroffene Plattformen

Linux

Beschreibung:

Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen aus der Ferne ausnutzen, um Informationen auszuspähen, beliebigen Programmcode auszuführen und einen Denial-of-Service (DoS)-Angriff durchzuführen. Zudem kann ein Angreifer mehrere Schwachstellen im benachbarten Netzwerk ausnutzen, um beliebigen Programmcode auszuführen und einen Denial-of-Service (DoS)-Angriff durchzuführen. Mehrere weitere Schwachstellen kann ein Angreifer lokal ausnutzen, um Privilegien zu eskalieren, Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen und einen Denial-of-Service (DoS)-Angriff durchzuführen.

Für die Ausnutzung der Schwachstellen sind unterschiedliche Privilegien erforderlich.

Für Red Hat Enterprise Linux for x86_64 in Version Extended Life Cycle 9.2 (x86_64) steht ein Sicherheitsupdate für den Echtzeit-Linux-Kernel (kernel-rt) bereit, um 21 Schwachstellen zu beheben.

Für Red Hat Enterprise Linux for x86_64 / ARM 64 in den Versionen 4 years of updates 9.2 (aarch64) und Extended Life Cycle 9.2 (x86_64, aarch64) sowie Red Hat Enterprise Linux Server in Version AUS 9.2 (x86_64) stehen Sicherheitsupdates für den Linux-Kernel (kernel) bereit, um 20 Schwachstellen zu beheben.

Aufgrund der Umstrukturierung der CVE-Vergabe im Linux-Kernel gibt es ein stark erhöhtes Aufkommen von Linux-Schwachstellen. Dies liegt daran, dass wesentlich mehr Patches als Schwachstellen registriert werden, und bedeutet nicht, dass der Kernel tatsächlich angreifbarer wurde. In den Schwachstelleninformationen des DFN-CERT werden deshalb, bei umfangreicheren Kernel-Updates wie diesem, nur noch bis zu 10 der schwerwiegendsten behobenen Schwachstellen beschrieben. Kritische Schwachstellen werden immer beschrieben. In den Referenzen befinden sich nur noch die NVD-Einträge der von uns beschriebenen Schwachstellen. Eine vollständige Liste aller behobenen Schwachstellen findet sich im Hersteller-Advisory in den Referenzen.

Schwachstellen:

CVE-2025-40170

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen Programmcodes

CVE-2025-71089

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Privilegieneskalation

CVE-2025-71116

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

CVE-2026-22984

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

CVE-2026-22990

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

CVE-2026-23455

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht u. a. Denial-of-Service-Angriff

CVE-2026-31685

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

CVE-2026-43110

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen Programmcodes

CVE-2026-43190

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausspähen von Informationen

CVE-2026-46243

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Umgehen von Sicherheitsvorkehrungen

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