DFN-CERT

Advisory-Archiv

2026-2625: Linux-Kernel: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u. a. das Ausführen beliebigen Programmcodes

Historie:

Version 1 (2026-06-12 11:32)
Neues Advisory

Betroffene Software

Systemsoftware

Betroffene Plattformen

Linux

Beschreibung:

Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen aus der Ferne ausnutzen, um Informationen auszuspähen, beliebigen Programmcode auszuführen und einen Denial-of-Service (DoS)-Angriff durchzuführen. Zudem kann ein Angreifer mehrere Schwachstellen im benachbarten Netzwerk ausnutzen, um beliebigen Programmcode auszuführen und einen Denial-of-Service (DoS)-Angriff durchzuführen. Mehrere weitere Schwachstellen kann ein Angreifer lokal ausnutzen, um Administratorrechte zu erlangen, Privilegien zu eskalieren und beliebigen Programmcode auszuführen.

Für die Ausnutzung der Schwachstellen sind unterschiedliche Privilegien erforderlich.

Für Red Hat CodeReady Linux Builder for x86_64 / ARM 64 in Version Extended Update Support 9.6 (x86_64, aarch64), Red Hat Enterprise Linux for x86_64 / ARM 64 in den Versionen 4 years of updates 9.6 (aarch64), Extended Life Cycle 9.6 (x86_64, aarch64) und Extended Update Support 9.6 (x86_64, aarch64) sowie Red Hat Enterprise Linux Server in Version AUS 9.6 (x86_64) stehen Sicherheitsupdates für den Linux-Kernel (kernel) bereit, um insgesamt 13 Schwachstellen zu beheben.

Aufgrund der Umstrukturierung der CVE-Vergabe im Linux-Kernel gibt es ein stark erhöhtes Aufkommen von Linux-Schwachstellen. Dies liegt daran, dass wesentlich mehr Patches als Schwachstellen registriert werden, und bedeutet nicht, dass der Kernel tatsächlich angreifbarer wurde. In den Schwachstelleninformationen des DFN-CERT werden deshalb, bei umfangreicheren Kernel-Updates wie diesem, nur noch bis zu 10 der schwerwiegendsten behobenen Schwachstellen beschrieben. Kritische Schwachstellen werden immer beschrieben. In den Referenzen befinden sich nur noch die NVD-Einträge der von uns beschriebenen Schwachstellen. Eine vollständige Liste aller behobenen Schwachstellen findet sich im Hersteller-Advisory in den Referenzen.

Schwachstellen:

CVE-2025-40170

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen Programmcodes

CVE-2025-68724

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen Programmcodes

CVE-2025-71089

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Privilegieneskalation

CVE-2025-71116

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

CVE-2026-22984

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

CVE-2026-22990

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

CVE-2026-23455

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht u. a. Denial-of-Service-Angriff

CVE-2026-31508

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Erlangen von Administratorrechten

CVE-2026-43110

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen Programmcodes

CVE-2026-43190

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausspähen von Informationen

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