DFN-CERT

Advisory-Archiv

2026-2586: Linux-Kernel: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u. a. das Ausführen beliebigen Programmcodes

Historie:

Version 1 (2026-06-11 11:29)
Neues Advisory
Version 2 (2026-06-15 07:25)
Für openSUSE Leap 15.4, für die SUSE Linux Enterprise Produkte High Availability Extension 15 SP4, High Performance Computing 15 SP4 und 15 SP4 ESPOS / LTSS, Live Patching 15 SP4, Micro 5.3 und 5.4, Micro for Rancher 5.3 und 5.4, Real Time 15 SP4, Server 15 SP4 und 15 SP4 LTSS und Server for SAP Applications 15 SP4 sowie für die SUSE Manager Produkte Proxy 4.3, Retail Branch Server 4.3 und Server 4.3 stehen Sicherheitsupdates für den SUSE Linux Enterprise 15 SP4 Kernel bereit, um die 13 Schwachstellen zu adressieren.

Betroffene Software

Systemsoftware

Betroffene Plattformen

Linux
Container

Beschreibung:

Ein Angreifer kann zwei Schwachstellen im benachbarten Netzwerk ausnutzen, um beliebigen Programmcode auszuführen. Zudem kann ein Angreifer mehrere Schwachstellen lokal ausnutzen, um Administratorrechte zu erlangen, Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen, beliebigen Programmcode auszuführen und Denial-of-Service (DoS)-Angriffe durchzuführen.

Für die Ausnutzung der meisten Schwachstellen sind übliche Privilegien erforderlich.

Für die SUSE Linux Enterprise Produkte Micro 5.3 und 5.4 und Micro for Rancher 5.3 und 5.4 stehen Sicherheitsupdates für den SUSE Linux Enterprise 15 SP4 RT Kernel bereit, um insgesamt 13 Schwachstellen zu adressieren.

Aufgrund der Umstrukturierung der CVE-Vergabe im Linux-Kernel gibt es ein stark erhöhtes Aufkommen von Linux-Schwachstellen. Dies liegt daran, dass wesentlich mehr Patches als Schwachstellen registriert werden, und bedeutet nicht, dass der Kernel tatsächlich angreifbarer wurde. In den Schwachstelleninformationen des DFN-CERT werden deshalb, bei umfangreicheren Kernel-Updates wie diesem, nur noch bis zu 10 der schwerwiegendsten behobenen Schwachstellen beschrieben. Kritische Schwachstellen werden immer beschrieben. In den Referenzen befinden sich nur noch die NVD-Einträge der von uns beschriebenen Schwachstellen. Eine vollständige Liste aller behobenen Schwachstellen findet sich im Hersteller-Advisory in den Referenzen.

Schwachstellen:

CVE-2026-31629

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen Programmcodes

CVE-2026-31758

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

CVE-2026-43037

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen Programmcodes

CVE-2026-43206

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen Programmcodes

CVE-2026-43499

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Erlangen von Administratorrechten

CVE-2026-43501

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen Programmcodes

CVE-2026-46021

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

CVE-2026-46043

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen Programmcodes

CVE-2026-46113

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

CVE-2026-46243

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Umgehen von Sicherheitsvorkehrungen

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