2026-2392: Linux-Kernel: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u. a. das Erlangen von Administratorrechten
Historie:
- Version 1 (2026-06-03 12:15)
- Neues Advisory
Betroffene Software
Systemsoftware
Betroffene Plattformen
Linux
Beschreibung:
Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen lokal ausnutzen, um Administratorrechte zu erlangen, Informationen auszuspähen, Privilegien zu eskalieren, beliebigen Programmcode auszuführen, Denial-of-Service (DoS)-Angriffe durchzuführen und weitergehende Angriffe durchzuführen.
Für die Ausnutzung aller Schwachstellen sind übliche Privilegien erforderlich.
Für Ubuntu 22.04 LTS und 24.04 LTS stehen Sicherheitsupdates für den Linux-Kernel (linux) einschließlich der Varianten Hardware Enablement (linux-hwe-6.8), für Amazon Web Services (AWS)-Systeme (linux-aws, linux-aws-6.8), für Amazon Web Services (AWS)-Systeme mit FIPS-Konformität (linux-aws-fips), für Google Cloud Platform (GCP)-Systeme (linux-gcp, linux-gcp-6.8), für Google Cloud Platform (GCP)-Systeme mit FIPS-Konformität (linux-gcp-fips), für Google Container Engine (GKE)-Systeme (linux-gke, linux-gkeop), für IBM Cloud-Systeme (linux-ibm, linux-ibm-6.8), für Microsoft Azure Cloud-Systeme (linux-azure), für NVIDIA Tegra-Systeme (linux-nvidia-tegra), für NVIDIA-Systeme (linux-nvidia, linux-nvidia-6.8), für Oracle Cloud-Systeme (linux-oracle, linux-oracle-6.8), für Raspberry Pi Echtzeit-Systeme (linux-raspi-realtime), für Raspberry Pi-Systeme (linux-raspi), für Echtzeit-Systeme (linux-realtime, linux-realtime-6.8), mit FIPS-Konformität (linux-fips) und Niedriglatenz-Kernel für NVIDIA-Systeme (linux-nvidia-lowlatency) bereit, um insgesamt 21 Schwachstellen zu beheben.
Aufgrund der Umstrukturierung der CVE-Vergabe im Linux-Kernel gibt es ein stark erhöhtes Aufkommen von Linux-Schwachstellen. Dies liegt daran, dass wesentlich mehr Patches als Schwachstellen registriert werden, und bedeutet nicht, dass der Kernel tatsächlich angreifbarer wurde. In den Schwachstelleninformationen des DFN-CERT werden deshalb, bei umfangreicheren Kernel-Updates wie diesem, nur noch bis zu 10 der schwerwiegendsten behobenen Schwachstellen beschrieben. Kritische Schwachstellen werden immer beschrieben. In den Referenzen befinden sich nur noch die NVD-Einträge der von uns beschriebenen Schwachstellen. Eine vollständige Liste aller behobenen Schwachstellen findet sich im Hersteller-Advisory in den Referenzen.
Schwachstellen:
CVE-2026-31676
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-AngriffCVE-2026-43284
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Erlangen von AdministratorrechtenCVE-2026-43494
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht PrivilegieneskalationCVE-2026-43500
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Erlangen von AdministratorrechtenCVE-2026-43503
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen ProgrammcodesCVE-2026-45998
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen ProgrammcodesCVE-2026-46000
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-AngriffCVE-2026-46300
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Erlangen von AdministratorrechtenCVE-2026-46333
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht u. a. Ausspähen von Informationen
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