DFN-CERT

Advisory-Archiv

2026-2389: Linux-Kernel: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u. a. das Erlangen von Administratorrechten

Historie:

Version 1 (2026-06-03 12:13)
Neues Advisory

Betroffene Software

Systemsoftware

Betroffene Plattformen

Linux

Beschreibung:

Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen lokal ausnutzen, um Administratorrechte zu erlangen, Informationen auszuspähen, Privilegien zu eskalieren, beliebigen Programmcode auszuführen, Denial-of-Service (DoS)-Angriffe durchzuführen und weitergehende Angriffe durchzuführen.

Für die Ausnutzung aller Schwachstellen sind übliche Privilegien erforderlich.

Für Ubuntu 24.04 LTS und 25.10 stehen Sicherheitsupdates für den Linux-Kernel (linux) einschließlich der Varianten Hardware Enablement (linux-hwe-6.17), für Amazon Web Services (AWS)-Systeme (linux-aws), für Microsoft Azure Cloud-Systeme (linux-azure), für Microsoft Azure Cloud-Systeme (linux-azure-6.17), für NVIDIA-Systeme (linux-nvidia-6.17), für OEM-Systeme (linux-oem-6.17), für Oracle Cloud-Systeme (linux-oracle, linux-oracle-6.17), für Raspberry Pi-Systeme (linux-raspi) und für Echtzeit-Systeme (linux-realtime, linux-realtime-6.17) bereit, um insgesamt 18 Schwachstellen zu beheben.

Aufgrund der Umstrukturierung der CVE-Vergabe im Linux-Kernel gibt es ein stark erhöhtes Aufkommen von Linux-Schwachstellen. Dies liegt daran, dass wesentlich mehr Patches als Schwachstellen registriert werden, und bedeutet nicht, dass der Kernel tatsächlich angreifbarer wurde. In den Schwachstelleninformationen des DFN-CERT werden deshalb, bei umfangreicheren Kernel-Updates wie diesem, nur noch bis zu 10 der schwerwiegendsten behobenen Schwachstellen beschrieben. Kritische Schwachstellen werden immer beschrieben. In den Referenzen befinden sich nur noch die NVD-Einträge der von uns beschriebenen Schwachstellen. Eine vollständige Liste aller behobenen Schwachstellen findet sich im Hersteller-Advisory in den Referenzen.

Schwachstellen:

CVE-2026-31676

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

CVE-2026-43284

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Erlangen von Administratorrechten

CVE-2026-43494

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Privilegieneskalation

CVE-2026-43500

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Erlangen von Administratorrechten

CVE-2026-43503

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen Programmcodes

CVE-2026-45998

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen Programmcodes

CVE-2026-46000

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

CVE-2026-46300

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Erlangen von Administratorrechten

CVE-2026-46333

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht u. a. Ausspähen von Informationen

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