2026-2292: Linux-Kernel: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u. a. Denial-of-Service-Angriffe
Historie:
- Version 1 (2026-05-28 13:49)
- Neues Advisory
Betroffene Software
Systemsoftware
Betroffene Plattformen
Linux
Beschreibung:
Ein Angreifer kann zwei Schwachstellen aus der Ferne ausnutzen, um Informationen auszuspähen und einen Denial-of-Service (DoS)-Angriff durchzuführen. Zudem kann ein Angreifer zwei Schwachstellen im benachbarten Netzwerk ausnutzen, um beliebigen Programmcode auszuführen, einen Denial-of-Service (DoS)-Angriff durchzuführen und womöglich Informationen auszuspähen. Mehrere weitere Schwachstellen kann ein Angreifer lokal ausnutzen, um Informationen auszuspähen, Privilegien zu eskalieren, einen Denial-of-Service (DoS)-Angriff durchzuführen und womöglich weitergehende Angriffe durchzuführen.
Für die Ausnutzung der Schwachstellen sind unterschiedliche Privilegien erforderlich.
Für Red Hat CodeReady Linux Builder for x86_64 / ARM 64 in den Versionen 9 (x86_64, aarch64) und Extended Update Support 9.8 (x86_64, aarch64) sowie Red Hat Enterprise Linux for x86_64 / ARM 64 in den Versionen 9 (x86_64, aarch64), 4 years of updates 9.8 (aarch64), Extended Life Cycle 9.8 (x86_64, aarch64) und Extended Update Support 9.8 (x86_64, aarch64) stehen Sicherheitsupdates für den Linux-Kernel (kernel) bereit, um insgesamt 19 Schwachstellen zu beheben.
Aufgrund der Umstrukturierung der CVE-Vergabe im Linux-Kernel gibt es ein stark erhöhtes Aufkommen von Linux-Schwachstellen. Dies liegt daran, dass wesentlich mehr Patches als Schwachstellen registriert werden, und bedeutet nicht, dass der Kernel tatsächlich angreifbarer wurde. In den Schwachstelleninformationen des DFN-CERT werden deshalb, bei umfangreicheren Kernel-Updates wie diesem, nur noch bis zu 10 der schwerwiegendsten behobenen Schwachstellen beschrieben. Kritische Schwachstellen werden immer beschrieben. In den Referenzen befinden sich nur noch die NVD-Einträge der von uns beschriebenen Schwachstellen. Eine vollständige Liste aller behobenen Schwachstellen findet sich im Hersteller-Advisory in den Referenzen.
Schwachstellen:
CVE-2025-71089
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht PrivilegieneskalationCVE-2026-23455
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht u. a. Denial-of-Service-AngriffCVE-2026-31684
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-AngriffCVE-2026-31685
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-AngriffCVE-2026-31709
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht u. a. Ausspähen von InformationenCVE-2026-43020
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht u. a. Denial-of-Service-AngriffCVE-2026-43027
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht u. a. Denial-of-Service-AngriffCVE-2026-43051
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht u. a. Denial-of-Service-AngriffCVE-2026-43110
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen ProgrammcodesCVE-2026-43190
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausspähen von Informationen
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