DFN-CERT

Advisory-Archiv

2026-1948: Linux-Kernel: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u. a. das Ausführen beliebigen Programmcodes

Historie:

Version 1 (2026-05-12 14:25)
Neues Advisory

Betroffene Software

Systemsoftware

Betroffene Plattformen

Linux

Beschreibung:

Ein Angreifer kann eine Schwachstelle aus der Ferne ausnutzen, um einen Denial-of-Service (DoS)-Angriff durchzuführen. Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen lokal ausnutzen, um Privilegien zu eskalieren, beliebigen Programmcode auszuführen und einen Denial-of-Service (DoS)-Angriff durchzuführen.

Für die Ausnutzung aller Schwachstellen sind übliche Privilegien erforderlich.

Für Ubuntu 16.04 LTS und 18.04 LTS stehen Sicherheitsupdates für den Linux-Kernel (linux) einschließlich der Varianten Hardware Enablement (linux-hwe), für Amazon Web Services (AWS)-Systeme (linux-aws), für Amazon Web Services (AWS)-Systeme mit FIPS-Konformität (linux-aws-fips), für Amazon Web Services (AWS-HWE)-Systeme (linux-aws-hwe), für Google Cloud Platform (GCP)-Systeme (linux-gcp, linux-gcp-4.15), für Google Cloud Platform (GCP)-Systeme mit FIPS-Konformität (linux-gcp-fips), für Microsoft Azure Cloud-Systeme (linux-azure-4.15), für Oracle Cloud-Systeme (linux-oracle), für Cloud-Umgebungen (linux-kvm) und mit FIPS-Konformität (linux-fips) bereit, um 13 Schwachstellen zu beheben.

Aufgrund der Umstrukturierung der CVE-Vergabe im Linux-Kernel gibt es ein stark erhöhtes Aufkommen von Linux-Schwachstellen. Dies liegt daran, dass wesentlich mehr Patches als Schwachstellen registriert werden, und bedeutet nicht, dass der Kernel tatsächlich angreifbarer wurde. In den Schwachstelleninformationen des DFN-CERT werden deshalb, bei umfangreicheren Kernel-Updates wie diesem, nur noch bis zu 10 der schwerwiegendsten behobenen Schwachstellen beschrieben. Kritische Schwachstellen werden immer beschrieben. In den Referenzen befinden sich nur noch die NVD-Einträge der von uns beschriebenen Schwachstellen. Eine vollständige Liste aller behobenen Schwachstellen findet sich im Hersteller-Advisory in den Referenzen.

Schwachstellen:

CVE-2024-27388

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

CVE-2024-46816

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

CVE-2024-49938

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

CVE-2024-50008

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

CVE-2024-50142

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

CVE-2026-23209

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Privilegieneskalation

CVE-2026-23404

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

CVE-2026-23405

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

CVE-2026-23410

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen Programmcodes

CVE-2026-23411

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen Programmcodes

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