2026-1875: Linux-Kernel: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u. a. die Eskalation von Privilegien
Historie:
- Version 1 (2026-05-07 16:01)
- Neues Advisory
- Version 2 (2026-05-11 12:38)
- Für Ubuntu 25.10 steht ein Sicherheitsupdate für den Linux-Kernel in der Variante für Raspberry Pi-Systeme (linux-raspi) bereit, um 141 Schwachstellen zu beheben.
Betroffene Software
Systemsoftware
Betroffene Plattformen
Linux
Beschreibung:
Ein Angreifer kann zwei Schwachstellen aus der Ferne ausnutzen, um Privilegien zu eskalieren und Denial-of-Service (DoS)-Angriffe durchzuführen. Mehrere weitere Schwachstellen kann ein Angreifer im benachbarten Netzwerk ausnutzen, um Denial-of-Service (DoS)- und nicht spezifizierte Angriffe durchzuführen. Und ebenfalls mehrere Schwachstellen kann ein Angreifer lokal ausnutzen, um Privilegien zu eskalieren, Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen, beliebigen Programmcode auszuführen und einen Denial-of-Service (DoS)-Angriff und möglicherweise weitere Angriffe durchzuführen.
Für die Ausnutzung der Schwachstellen sind unterschiedliche Privilegien erforderlich. Die erfolgreiche Ausnutzung einer Schwachstelle (CVE-2024-36347) kann Einfluss auf andere Komponenten haben.
Für Ubuntu 24.04 LTS und 25.10 stehen Sicherheitsupdates für den Linux-Kernel in den Varianten für Microsoft Azure Cloud-Systeme (linux-azure), für Microsoft Azure Cloud-Systeme (linux-azure-6.17) und für OEM-Systeme (linux-oem-6.17) bereit, um 140 Schwachstellen zu beheben.
Aufgrund der Umstrukturierung der CVE-Vergabe im Linux-Kernel gibt es ein stark erhöhtes Aufkommen von Linux-Schwachstellen. Dies liegt daran, dass wesentlich mehr Patches als Schwachstellen registriert werden, und bedeutet nicht, dass der Kernel tatsächlich angreifbarer wurde. In den Schwachstelleninformationen des DFN-CERT werden deshalb, bei umfangreicheren Kernel-Updates wie diesem, nur noch bis zu 10 der schwerwiegendsten behobenen Schwachstellen beschrieben. Kritische Schwachstellen werden immer beschrieben. In den Referenzen befinden sich nur noch die NVD-Einträge der von uns beschriebenen Schwachstellen. Eine vollständige Liste aller behobenen Schwachstellen findet sich im Hersteller-Advisory in den Referenzen.
Schwachstellen:
CVE-2024-36347
Schwachstelle in AMD Microcode ermöglicht Umgehen von SicherheitsvorkehrungenCVE-2025-68800
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen ProgrammcodesCVE-2025-68811
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht nicht spezifizierte AngriffeCVE-2025-71085
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-AngriffCVE-2025-71087
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht u. a. Denial-of-Service-AngriffCVE-2025-71089
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht PrivilegieneskalationCVE-2025-71116
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-AngriffCVE-2026-23112
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht u. a. Denial-of-Service-AngriffCVE-2026-23209
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht PrivilegieneskalationCVE-2026-23231
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht u. a. Privilegieneskalation
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