2026-1511: Linux-Kernel: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u. a. die Eskalation von Privilegien
Historie:
- Version 1 (2026-04-17 10:26)
- Neues Advisory
- Version 2 (2026-04-17 14:20)
- Für Ubuntu 24.04 LTS stehen Sicherheitsupdates für den Linux-Kernel in den Varianten für Amazon Web Services (AWS)-Systeme mit FIPS-Konformität (linux-aws-fips), für Google Cloud Platform (GCP)-Systeme mit FIPS-Konformität (linux-gcp-fips) und mit FIPS-Konformität (linux-fips) bereit, um insgesamt 174 Schwachstellen zu beheben.
- Version 3 (2026-04-17 14:37)
- Für Ubuntu 22.04 LTS und 24.04 LTS stehen Sicherheitsupdates für den Linux-Kernel in der Variante für Echtzeit-Systeme (linux-realtime, linux-realtime-6.8) bereit, um insgesamt 175 Schwachstellen zu beheben. Und für Ubuntu 22.04 LTS und 24.04 LTS stehen Sicherheitsupdates für den Linux-Kernel in der Variante für NVIDIA-Systeme (linux-nvidia, linux-nvidia-6.8) bereit, um insgesamt 173 Schwachstellen zu beheben.
Betroffene Software
Systemsoftware
Betroffene Plattformen
Linux
Beschreibung:
Ein Angreifer kann zwei Schwachstellen aus der Ferne ausnutzen, um Denial-of-Service (DoS)-Angriffe durchzuführen. Zudem kann ein Angreifer zwei Schwachstellen im benachbarten Netzwerk ausnutzen, um einen Denial-of-Service (DoS)-Angriff durchzuführen und nicht spezifizierte Angriffe durchzuführen. Mehrere weitere Schwachstellen kann ein Angreifer lokal ausnutzen, um Privilegien zu eskalieren, Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen, beliebigen Programmcode auszuführen, Denial-of-Service (DoS)-Angriffe durchzuführen und möglicherweise Informationen auszuspähen.
Für die Ausnutzung der Schwachstellen sind unterschiedliche Privilegien erforderlich. Die erfolgreiche Ausnutzung einer Schwachstelle kann Einfluss auf andere Komponenten haben.
Für Ubuntu 22.04 LTS und 24.04 LTS stehen Sicherheitsupdates für den Linux-Kernel (linux) einschließlich der Varianten für Amazon Web Services (AWS)-Systeme (linux-aws, linux-aws-6.8), für Google Cloud Platform (GCP)-Systeme (linux-gcp), für Google Container Engine (GKE)-Systeme (linux-gke, linux-gkeop), für IBM Cloud-Systeme (linux-ibm) und Niedriglatenz-Kernel (linux-lowlatency, linux-lowlatency-hwe-6.8) bereit, um insgesamt 174 Schwachstellen zu beheben.
Aufgrund der Umstrukturierung der CVE-Vergabe im Linux-Kernel gibt es ein stark erhöhtes Aufkommen von Linux-Schwachstellen. Dies liegt daran, dass wesentlich mehr Patches als Schwachstellen registriert werden, und bedeutet nicht, dass der Kernel tatsächlich angreifbarer wurde. In den Schwachstelleninformationen des DFN-CERT werden deshalb, bei umfangreicheren Kernel-Updates wie diesem, nur noch bis zu 10 der schwerwiegendsten behobenen Schwachstellen beschrieben. Kritische Schwachstellen werden immer beschrieben. In den Referenzen befinden sich nur noch die NVD-Einträge der von uns beschriebenen Schwachstellen. Eine vollständige Liste aller behobenen Schwachstellen findet sich im Hersteller-Advisory in den Referenzen.
Schwachstellen:
CVE-2024-36347
Schwachstelle in AMD Microcode ermöglicht Umgehen von SicherheitsvorkehrungenCVE-2025-68347
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-AngriffCVE-2025-68349
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-AngriffCVE-2025-68366
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht u. a. Denial-of-Service-AngriffCVE-2025-68724
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen ProgrammcodesCVE-2025-68800
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen ProgrammcodesCVE-2025-68811
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht nicht spezifizierte AngriffeCVE-2025-71085
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-AngriffCVE-2025-71089
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht PrivilegieneskalationCVE-2025-71116
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-Angriff
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