DFN-CERT

Advisory-Archiv

2026-1510: Linux-Kernel: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u. a. die Eskalation von Privilegien

Historie:

Version 1 (2026-04-17 10:20)
Neues Advisory
Version 2 (2026-04-17 14:19)
Für Ubuntu 24.04 LTS steht ein Sicherheitsupdate für den Linux-Kernel in der Variante für Echtzeit-Systeme (linux-realtime-6.17) bereit, um insgesamt 139 Schwachstellen zu beheben.
Version 3 (2026-04-17 14:34)
Für Ubuntu 24.04 LTS und 25.10 stehen Sicherheitsupdates für den Linux-Kernel in der Variante für Google Cloud Platform (GCP)-Systeme (linux-gcp, linux-gcp-6.17) bereit, um insgesamt 138 Schwachstellen zu beheben.

Betroffene Software

Systemsoftware

Betroffene Plattformen

Linux

Beschreibung:

Ein Angreifer kann zwei Schwachstellen aus der Ferne ausnutzen, um Denial-of-Service (DoS)-Angriffe durchzuführen. Zudem kann ein Angreifer mehrere Schwachstellen im benachbarten Netzwerk ausnutzen, um Denial-of-Service (DoS)-Angriffe durchzuführen und nicht spezifizierte Angriffe durchzuführen. Mehrere weitere Schwachstellen kann ein Angreifer lokal ausnutzen, um Privilegien zu eskalieren, Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen, beliebigen Programmcode auszuführen, Denial-of-Service (DoS)-Angriffe durchzuführen und möglicherweise weitere Angriffe durchzuführen.

Für die Ausnutzung der Schwachstellen sind unterschiedliche Privilegien erforderlich. Die erfolgreiche Ausnutzung einer Schwachstelle kann Einfluss auf andere Komponenten haben.

Für Ubuntu 25.10 stehen Sicherheitsupdates für den Linux-Kernel (linux) einschließlich der Variante für Echtzeit-Systeme (linux-realtime) bereit, um insgesamt 139 Schwachstellen zu beheben.

Aufgrund der Umstrukturierung der CVE-Vergabe im Linux-Kernel gibt es ein stark erhöhtes Aufkommen von Linux-Schwachstellen. Dies liegt daran, dass wesentlich mehr Patches als Schwachstellen registriert werden, und bedeutet nicht, dass der Kernel tatsächlich angreifbarer wurde. In den Schwachstelleninformationen des DFN-CERT werden deshalb, bei umfangreicheren Kernel-Updates wie diesem, nur noch bis zu 10 der schwerwiegendsten behobenen Schwachstellen beschrieben. Kritische Schwachstellen werden immer beschrieben. In den Referenzen befinden sich nur noch die NVD-Einträge der von uns beschriebenen Schwachstellen. Eine vollständige Liste aller behobenen Schwachstellen findet sich im Hersteller-Advisory in den Referenzen.

Schwachstellen:

CVE-2024-36347

Schwachstelle in AMD Microcode ermöglicht Umgehen von Sicherheitsvorkehrungen

CVE-2025-68800

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen Programmcodes

CVE-2025-68811

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht nicht spezifizierte Angriffe

CVE-2025-71085

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

CVE-2025-71087

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht u. a. Denial-of-Service-Angriff

CVE-2025-71089

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Privilegieneskalation

CVE-2025-71093

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

CVE-2025-71116

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

CVE-2025-71120

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

CVE-2026-23209

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Privilegieneskalation

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