2026-1150: Linux-Kernel: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u. a. die Eskalation von Privilegien
Historie:
- Version 1 (2026-03-26 09:03)
- Neues Advisory
- Version 2 (2026-03-27 14:06)
- Für openSUSE Leap 15.5 sowie für SUSE Linux Enterprise Micro 5.5 stehen Sicherheitsupdates für den SUSE Linux Enterprise 15 SP5 RT Kernel bereit, um 13 Schwachstellen zu adressieren.
Betroffene Software
Systemsoftware
Betroffene Plattformen
Linux
Container
Beschreibung:
Ein Angreifer kann eine Schwachstelle aus der Ferne ausnutzen, um einen Denial-of-Service (DoS)-Angriff durchzuführen. Zudem kann ein Angreifer eine Schwachstelle im benachbarten Netzwerk ausnutzen, um einen Denial-of-Service (DoS)-Angriff durchzuführen. Mehrere weitere Schwachstellen kann ein Angreifer lokal ausnutzen, um Informationen auszuspähen, Privilegien zu eskalieren, beliebigen Programmcode auszuführen, Denial-of-Service (DoS)-Angriffe durchzuführen, nicht spezifizierte Angriffe durchzuführen und womöglich weitergehende Angriffe durchzuführen.
Für die Ausnutzung der Schwachstellen sind unterschiedliche Privilegien erforderlich.
Für openSUSE Leap 15.5 sowie für die SUSE Linux Enterprise Produkte High Performance Computing 15 SP5 und 15 SP5 ESPOS / LTSS, Live Patching 15 SP5, Micro 5.5, Real Time 15 SP5, Server 15 SP5 und 15 SP5 LTSS und Server for SAP Applications 15 SP5 stehen Sicherheitsupdates für den SUSE Linux Enterprise 15 SP5 Kernel bereit, um insgesamt 13 Schwachstellen zu adressieren.
Aufgrund der Umstrukturierung der CVE-Vergabe im Linux-Kernel gibt es ein stark erhöhtes Aufkommen von Linux-Schwachstellen. Dies liegt daran, dass wesentlich mehr Patches als Schwachstellen registriert werden, und bedeutet nicht, dass der Kernel tatsächlich angreifbarer wurde. In den Schwachstelleninformationen des DFN-CERT werden deshalb, bei umfangreicheren Kernel-Updates wie diesem, nur noch bis zu 10 der schwerwiegendsten behobenen Schwachstellen beschrieben. Kritische Schwachstellen werden immer beschrieben. In den Referenzen befinden sich nur noch die NVD-Einträge der von uns beschriebenen Schwachstellen. Eine vollständige Liste aller behobenen Schwachstellen findet sich im Hersteller-Advisory in den Referenzen.
Schwachstellen:
CVE-2025-21738
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen ProgrammcodesCVE-2025-40242
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-AngriffCVE-2025-71066
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht nicht spezifizierte AngriffeCVE-2026-23004
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-AngriffCVE-2026-23060
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-AngriffCVE-2026-23074
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen ProgrammcodesCVE-2026-23191
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht u. a. Ausspähen von InformationenCVE-2026-23204
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht u. a. Denial-of-Service-AngriffCVE-2026-23209
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht PrivilegieneskalationCVE-2026-23268
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Privilegieneskalation
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