2026-0640: Linux-Kernel: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u. a. das Erlangen von Administratorrechten
Historie:
- Version 1 (2026-02-19 15:32)
- Neues Advisory
- Version 2 (2026-02-25 08:08)
- Für Ubuntu 24.04 LTS steht ein Sicherheitsupdate für den Linux-Kernel in der Variante für Xilinx-Systeme (linux-xilinx) bereit, um insgesamt 753 Schwachstellen zu beheben.
- Version 3 (2026-03-05 08:00)
- Für Ubuntu 24.04 LTS stehen Sicherheitsupdates für den Linux-Kernel in den Varianten für Microsoft Azure Cloud-Systeme (linux-azure) und für Microsoft Azure Cloud-Systeme mit FIPS-Konformität (linux-azure-fips) bereit, um insgesamt 753 Schwachstellen zu beheben.
Betroffene Software
Systemsoftware
Betroffene Plattformen
Linux
Beschreibung:
Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen aus der Ferne ausnutzen, um Denial-of-Service (DoS)-Angriffe durchzuführen. Zudem kann ein Angreifer zwei Schwachstellen im benachbarten Netzwerk ausnutzen, um Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen und beliebigen Programmcode auszuführen. Mehrere weitere Schwachstellen kann ein Angreifer lokal ausnutzen, um Administratorrechte zu erlangen, Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen, beliebigen Programmcode auszuführen und einen Denial-of-Service (DoS)-Angriff durchzuführen.
Für die Ausnutzung der Schwachstellen sind unterschiedliche Privilegien erforderlich.
Für Ubuntu 24.04 LTS steht ein Sicherheitsupdate für den Linux-Kernel in der Variante Niedriglatenz-Kernel (linux-lowlatency) bereit, um insgesamt 756 Schwachstellen zu beheben.
Aufgrund der Umstrukturierung der CVE-Vergabe im Linux-Kernel gibt es ein stark erhöhtes Aufkommen von Linux-Schwachstellen. Dies liegt daran, dass wesentlich mehr Patches als Schwachstellen registriert werden, und bedeutet nicht, dass der Kernel tatsächlich angreifbarer wurde. In den Schwachstelleninformationen des DFN-CERT werden deshalb, bei umfangreicheren Kernel-Updates wie diesem, nur noch bis zu 10 der schwerwiegendsten behobenen Schwachstellen beschrieben. Kritische Schwachstellen werden immer beschrieben. In den Referenzen befinden sich nur noch die NVD-Einträge der von uns beschriebenen Schwachstellen. Eine vollständige Liste aller behobenen Schwachstellen findet sich im Hersteller-Advisory in den Referenzen.
Schwachstellen:
CVE-2025-38052
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Erlangen von AdministratorrechtenCVE-2025-38087
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen ProgrammcodesCVE-2025-38230
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht u. a. Denial-of-Service-AngriffCVE-2025-38490
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Erlangen von AdministratorrechtenCVE-2025-38499
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Umgehen von SicherheitsvorkehrungenCVE-2025-38512
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Umgehen von SicherheitsvorkehrungenCVE-2025-38590
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-AngriffCVE-2025-38718
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-AngriffCVE-2025-39718
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen ProgrammcodesCVE-2025-39730
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-Angriff
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