2026-0540: Linux-Kernel: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u. a. das Ausführen beliebigen Programmcodes
Historie:
- Version 1 (2026-02-12 13:20)
- Neues Advisory
- Version 2 (2026-02-12 13:42)
- Für Ubuntu 22.04 LTS stehen Sicherheitsupdates für den Linux-Kernel in den Varianten für Amazon Web Services (AWS)-Systeme mit FIPS-Konformität (linux-aws-fips), für Google Cloud Platform (GCP)-Systeme mit FIPS-Konformität (linux-gcp-fips) und mit FIPS-Konformität (linux-fips) bereit, um insgesamt 114 Schwachstellen zu beheben.
- Version 3 (2026-02-12 14:17)
- Für Ubuntu 20.04 LTS und 22.04 LTS stehen Sicherheitsupdates für den Linux-Kernel in der Variante für NVIDIA Tegra-Systeme (linux-nvidia-tegra, linux-nvidia-tegra-5.15) bereit, um insgesamt 115 Schwachstellen zu beheben.
- Version 4 (2026-02-13 14:16)
- Für Ubuntu 20.04 LTS steht ein Sicherheitsupdate für den Linux-Kernel in der Variante für Amazon Web Services (AWS)-Systeme (linux-aws-5.15) bereit, um insgesamt 114 Schwachstellen zu beheben.
- Version 5 (2026-02-17 16:49)
- Für Ubuntu 22.04 LTS steht ein Sicherheitsupdate für den Linux-Kernel in der Variante für NVIDIA Tegra IGX-Systeme (linux-nvidia-tegra-igx) bereit, um insgesamt 115 Schwachstellen zu beheben.
- Version 6 (2026-02-17 16:51)
- Für Ubuntu 20.04 LTS und 22.04 LTS stehen Sicherheitsupdates für den Linux-Kernel in den Varianten für Google Cloud Platform (GCP)-Systeme (linux-gcp-5.15), für Oracle Cloud-Systeme (linux-oracle, linux-oracle-5.15) und für Cloud-Umgebungen (linux-kvm) bereit, um insgesamt 114 Schwachstellen zu beheben.
- Version 7 (2026-02-19 15:47)
- Für Ubuntu 20.04 LTS und 22.04 LTS stehen Sicherheitsupdates für den Linux-Kernel in den Varianten für Intel IoT Plattformen (linux-intel-iotg-5.15) und für Xilinx ZynqMP Prozessoren (linux-xilinx-zynqmp) bereit, um insgesamt 114 Schwachstellen zu beheben. Und für Ubuntu 22.04 LTS stehen Sicherheitsupdates für den Linux-Kernel in den Varianten für Intel IoT Plattformen (linux-intel-iotg) und für NVIDIA-Systeme (linux-nvidia) bereit, um insgesamt 114 Schwachstellen zu beheben.
Betroffene Software
Systemsoftware
Betroffene Plattformen
Linux
Beschreibung:
Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen aus der Ferne ausnutzen, um beliebigen Programmcode auszuführen und einen Denial-of-Service (DoS)-Angriff durchzuführen. Zudem kann ein Angreifer eine Schwachstelle im benachbarten Netzwerk ausnutzen, um einen Denial-of-Service (DoS)-Angriff durchzuführen. Mehrere weitere Schwachstellen kann ein Angreifer lokal ausnutzen, um beliebigen Programmcode auszuführen und Denial-of-Service (DoS)-Angriffe durchzuführen.
Für die Ausnutzung der Schwachstellen sind unterschiedliche Privilegien erforderlich.
Für Ubuntu 20.04 LTS und 22.04 LTS stehen Sicherheitsupdates für den Linux-Kernel (linux) einschließlich der Varianten Hardware Enablement (linux-hwe-5.15), für Amazon Web Services (AWS)-Systeme (linux-aws), für Google Cloud Platform (GCP)-Systeme (linux-gcp), für Google Container Engine (GKE)-Systeme (linux-gke, linux-gkeop), für IBM Cloud-Systeme (linux-ibm, linux-ibm-5.15) und Niedriglatenz-Kernel (linux-lowlatency, linux-lowlatency-hwe-5.15) bereit, um insgesamt 114 Schwachstellen zu beheben.
Und für Ubuntu 22.04 LTS stehen Sicherheitsupdates für den Linux-Kernel in den Varianten für Intel IoT Echtzeit Plattformen (linux-intel-iot-realtime) und für Echtzeit-Systeme (linux-realtime) bereit, um insgesamt 114 Schwachstellen zu beheben.
Aufgrund der Umstrukturierung der CVE-Vergabe im Linux-Kernel gibt es ein stark erhöhtes Aufkommen von Linux-Schwachstellen. Dies liegt daran, dass wesentlich mehr Patches als Schwachstellen registriert werden, und bedeutet nicht, dass der Kernel tatsächlich angreifbarer wurde. In den Schwachstelleninformationen des DFN-CERT werden deshalb, bei umfangreicheren Kernel-Updates wie diesem, nur noch bis zu 10 der schwerwiegendsten behobenen Schwachstellen beschrieben. Kritische Schwachstellen werden immer beschrieben. In den Referenzen befinden sich nur noch die NVD-Einträge der von uns beschriebenen Schwachstellen. Eine vollständige Liste aller behobenen Schwachstellen findet sich im Hersteller-Advisory in den Referenzen.
Schwachstellen:
CVE-2024-56538
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen ProgrammcodesCVE-2025-22058
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht u. a. Denial-of-Service-AngriffCVE-2025-38236
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen ProgrammcodesCVE-2025-39883
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-AngriffCVE-2025-39949
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen ProgrammcodesCVE-2025-39955
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht u. a. Denial-of-Service-AngriffCVE-2025-39971
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht u. a. Denial-of-Service-AngriffCVE-2025-39973
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen ProgrammcodesCVE-2025-40154
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen ProgrammcodesCVE-2025-40240
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-Angriff
© DFN-CERT Services GmbH, all rights reserved!
Bei einer Weitergabe der Informationen außerhalb dieser Webseite ist
auf den Ursprung in angemessener Weise hinzuweisen.
Im Übrigen gelten die Bestimmungen zum Copyright für diese
Webseite.