DFN-CERT

Advisory-Archiv

2026-0539: Linux-Kernel: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u. a. das Ausführen beliebigen Programmcodes

Historie:

Version 1 (2026-02-12 13:17)
Neues Advisory
Version 2 (2026-02-17 16:16)
Für Ubuntu 25.10 stehen Sicherheitsupdates für den Linux-Kernel in den Varianten für Amazon Web Services (AWS)-Systeme (linux-aws) und für Oracle Cloud-Systeme (linux-oracle) bereit, um insgesamt 367 Schwachstellen zu beheben.
Version 3 (2026-02-24 14:35)
Für Ubuntu 25.10 steht ein Sicherheitsupdate für den Linux-Kernel in der Variante für Microsoft Azure Cloud-Systeme (linux-azure) bereit, um insgesamt 367 Schwachstellen zu beheben.

Betroffene Software

Systemsoftware

Betroffene Plattformen

Linux

Beschreibung:

Ein Angreifer kann zwei Schwachstellen aus der Ferne ausnutzen, um beliebigen Programmcode auszuführen und einen Denial-of-Service (DoS)-Angriff durchzuführen. Zudem kann ein Angreifer mehrere Schwachstellen lokal ausnutzen, um Informationen auszuspähen, Privilegien zu eskalieren, beliebigen Programmcode auszuführen und Denial-of-Service (DoS)-Angriffe durchzuführen.

Für die Ausnutzung der meisten Schwachstellen sind übliche Privilegien erforderlich.

Für Ubuntu 25.10 stehen Sicherheitsupdates für den Linux-Kernel (linux) einschließlich der Varianten für Raspberry Pi-Systeme (linux-raspi) und für Echtzeit-Systeme (linux-realtime) bereit, um insgesamt 367 Schwachstellen zu beheben.

Für Ubuntu 25.10 steht ein Sicherheitsupdate für den Linux-Kernel in der Variante für Google Cloud Platform (GCP)-Systeme (linux-gcp) bereit, um insgesamt 366 Schwachstellen zu beheben.

Aufgrund der Umstrukturierung der CVE-Vergabe im Linux-Kernel gibt es ein stark erhöhtes Aufkommen von Linux-Schwachstellen. Dies liegt daran, dass wesentlich mehr Patches als Schwachstellen registriert werden, und bedeutet nicht, dass der Kernel tatsächlich angreifbarer wurde. In den Schwachstelleninformationen des DFN-CERT werden deshalb, bei umfangreicheren Kernel-Updates wie diesem, nur noch bis zu 10 der schwerwiegendsten behobenen Schwachstellen beschrieben. Kritische Schwachstellen werden immer beschrieben. In den Referenzen befinden sich nur noch die NVD-Einträge der von uns beschriebenen Schwachstellen. Eine vollständige Liste aller behobenen Schwachstellen findet sich im Hersteller-Advisory in den Referenzen.

Schwachstellen:

CVE-2025-40047

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen Programmcodes

CVE-2025-40141

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen Programmcodes

CVE-2025-40170

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen Programmcodes

CVE-2025-40176

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen Programmcodes

CVE-2025-40210

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

CVE-2025-40240

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

CVE-2025-40269

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht u. a. Ausspähen von Informationen

CVE-2025-40277

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen Programmcodes

CVE-2025-40294

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht u. a. Ausspähen von Informationen

CVE-2025-40304

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Privilegieneskalation

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