2026-0347: Linux-Kernel: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u. a. das Ausführen beliebigen Programmcodes
Historie:
- Version 1 (2026-01-30 11:28)
- Neues Advisory
- Version 2 (2026-02-06 08:23)
- Für Ubuntu 14.04 LTS, 16.04 LTS und 18.04 LTS stehen Sicherheitsupdates für den Linux-Kernel in den Varianten für Google Cloud Platform (GCP)-Systeme (linux-gcp, linux-gcp-4.15) und für Microsoft Azure Cloud-Systeme (linux-azure, linux-azure-4.15) bereit, um sieben Schwachstellen zu beheben.
- Version 3 (2026-02-11 15:49)
- Für Ubuntu 18.04 LTS steht ein Sicherheitsupdate für den Linux-Kernel in der Variante für Google Cloud Platform (GCP)-Systeme mit FIPS-Konformität (linux-gcp-fips) bereit, um sieben Schwachstellen zu beheben.
- Version 4 (2026-02-13 07:34)
- Für Ubuntu 16.04 LTS und 18.04 LTS stehen Sicherheitsupdates für den Linux-Kernel in den Varianten für Microsoft Azure Cloud-Systeme (linux-azure) und für Microsoft Azure Cloud-Systeme mit FIPS-Konformität (linux-azure-fips) bereit, um sieben Schwachstellen zu beheben.
Betroffene Software
Systemsoftware
Betroffene Plattformen
Linux
Beschreibung:
Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen lokal ausnutzen, um beliebigen Programmcode auszuführen und Denial-of-Service (DoS)-Angriffe durchzuführen.
Für die Ausnutzung der meisten Schwachstellen sind übliche Privilegien erforderlich.
Für Ubuntu 16.04 LTS und 18.04 LTS stehen Sicherheitsupdates für den Linux-Kernel (linux) einschließlich der Varianten Hardware Enablement (linux-hwe), für Amazon Web Services (AWS)-Systeme (linux-aws), für Amazon Web Services (AWS-HWE)-Systeme (linux-aws-hwe), für Oracle Cloud-Systeme (linux-oracle) und für Cloud-Umgebungen (linux-kvm) bereit, um sieben Schwachstellen zu beheben.
Für Ubuntu 18.04 LTS stehen Sicherheitsupdates für den Linux-Kernel in den Varianten für Amazon Web Services (AWS)-Systeme mit FIPS-Konformität (linux-aws-fips) und mit FIPS-Konformität (linux-fips) bereit, um sieben Schwachstellen zu beheben.
Aufgrund der Umstrukturierung der CVE-Vergabe im Linux-Kernel gibt es ein stark erhöhtes Aufkommen von Linux-Schwachstellen. Dies liegt daran, dass wesentlich mehr Patches als Schwachstellen registriert werden, und bedeutet nicht, dass der Kernel tatsächlich angreifbarer wurde. In den Schwachstelleninformationen des DFN-CERT werden deshalb, bei umfangreicheren Kernel-Updates wie diesem, nur noch bis zu 10 der schwerwiegendsten behobenen Schwachstellen beschrieben. Kritische Schwachstellen werden immer beschrieben. In den Referenzen befinden sich nur noch die NVD-Einträge der von uns beschriebenen Schwachstellen. Eine vollständige Liste aller behobenen Schwachstellen findet sich im Hersteller-Advisory in den Referenzen.
Schwachstellen:
CVE-2022-48986
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-AngriffCVE-2024-49959
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-AngriffCVE-2024-50195
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-AngriffCVE-2024-56606
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen ProgrammcodesCVE-2024-56756
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-AngriffCVE-2025-39993
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen Programmcodes
© DFN-CERT Services GmbH, all rights reserved!
Bei einer Weitergabe der Informationen außerhalb dieser Webseite ist
auf den Ursprung in angemessener Weise hinzuweisen.
Im Übrigen gelten die Bestimmungen zum Copyright für diese
Webseite.