2026-0209: Google Chrome, Chromium, Microsoft Edge: Eine Schwachstelle ermöglicht u. a. das Ausführen beliebigen Programmcodes
Historie:
- Version 1 (2026-01-21 12:12)
- Neues Advisory
- Version 2 (2026-01-26 06:29)
- Microsoft veröffentlicht die Microsoft Edge Version 144.0.3719.92, basierend auf der aktuellen Chromium Version 144.0.7559.96/.97, um die Schwachstelle zu beheben. Für openSUSE Backports SLE 15 SP6 und openSUSE Leap 16.0 stehen Sicherheitsupdates für 'chromium' bereit, um die Schwachstelle zu beheben. Für Debian 12 Bookworm (oldstable) steht Version 144.0.7559.96-1~deb12u1 und für Debian 13 Trixie (stable) steht Version 144.0.7559.96-1~deb13u1 von 'chromium' bereit, um die Schwachstelle zu beheben. Für Fedora 43 sowie Fedora EPEL 10.2 steht das Paket 'chromium-144.0.7559.96-1' im Status 'stable' und für Fedora 42 sowie Fedora EPEL 9 und 10.1 steht das Paket 'chromium-144.0.7559.96-1' im Status 'testing' bereit, um die Schwachstelle zu beheben.
Betroffene Software
Office
Betroffene Plattformen
Apple
Google
Linux
Microsoft
Beschreibung:
Ein Angreifer kann eine Schwachstelle aus der Ferne vermutlich ausnutzen, um beliebigen Programmcode auszuführen oder einen Denial-of-Service (DoS)-Zustand zu provozieren.
Für die Ausnutzung der Schwachstelle sind keine Privilegien erforderlich. Die Schwachstelle erfordert die Interaktion eines Benutzers und wird von Google mit einem Schweregrad von 'high' bewertet.
Zur Behebung der Schwachstelle stellt Google die Chrome Version 144.0.7559.96 für Linux sowie 144.0.7559.96/97 für macOS und Windows zur Verfügung. Die neuen Versionen sollen in den nächsten Tagen bzw. Wochen ausgerollt werden.
Zur Behebung der Schwachstelle sowie der Umsetzung von Stabilitäts- und Performance-Verbesserungen stellt Google die Chrome Version 144.0.7559.90 für Android bereit. Diese Chrome Version soll in den nächsten Tagen über Google Play verfügbar sein.
Weiterhin steht die Chrome Version 144.0.7559.95 für iOS über den App Store zur Verfügung, welche Stabilitäts- und Performance-Verbesserungen umfasst. Angaben zu der Behebung der aufgeführten Schwachstelle macht der Hersteller hier nicht.
Wie üblich, stellt Google derzeit nur wenig Informationen zu der Schwachstelle bereit und wartet mit der Veröffentlichung weiterer Informationen darauf, dass ein Großteil der Benutzer das Update auf eine fehlerbereinigte Version vollzogen hat.
Schwachstellen:
CVE-2026-1220
Schwachstelle in Chromium und Google Chrome V8 ermöglicht u. a. Ausführen beliebigen Programmcodes
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