2026-0105: Adobe ColdFusion: Eine Schwachstelle ermöglicht das Ausführen beliebigen Programmcodes
Historie:
- Version 1 (2026-01-14 09:30)
- Neues Advisory
Betroffene Software
Entwicklung
Betroffene Plattformen
Apple
Linux
Microsoft
Beschreibung:
Ein Angreifer kann eine Schwachstelle in der von Adobe ColdFusion genutzten Software Apache Tika aus der Ferne ausnutzen, um beliebigen Programmcode auszuführen.
Für die Ausnutzung der Schwachstelle sind keine Privilegien erforderlich. Die erfolgreiche Ausnutzung der Schwachstelle kann Einfluss auf andere Komponenten haben.
Adobe stellt die ColdFusion Versionen 2023 Update 18 und 2025 Update 6 als Sicherheitsupdates zur Verfügung, um die kritische Schwachstelle zu beheben.
Zusätzlich weist Adobe darauf hin, dass aus Sicherheitsgründen dringend der neueste MySQL-Java-Connector eingesetzt werden soll.
Weiterhin empfiehlt der Hersteller, wie üblich, für eine umfängliche Absicherung des Servers neben der Installation des ColdFusion Sicherheitsupdates auch eine Aktualisierung des Java Development Kits (JDK) bzw. Java Runtime Environments (JRE) auf die letzte verfügbare Version des LTS Releases für JDK 17 (ColdFusion 2023) beziehungsweise JDK 21 (ColdFusion 2025). Die Sicherheitsmeldungen umfasst diesmal zusätzliche Anforderungen an die JDK Konfiguration für Applikationsserver.
Im Zuge der Veröffentlichung der neuesten Sicherheitsupdates empfiehlt der Hersteller, wie immer, die Umsetzung der Sicherheitskonfigurationsempfehlungen, die über die ColdFusion Security Seite verfügbar sind. Auch wird eine Überprüfung der in der Sicherheitsmeldung referenzierten Versions-spezifischen Lockdown Guides empfohlen.
Schwachstellen:
CVE-2025-66516
Schwachstelle in Apache Tika ermöglicht u. a. XML-External-Entity (XXE)-Angriff
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