DFN-CERT

Advisory-Archiv

2025-3608: Linux-Kernel: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u. a. Denial-of-Service-Angriffe

Historie:

Version 1 (2025-12-23 11:12)
Neues Advisory

Betroffene Software

Systemsoftware

Betroffene Plattformen

Linux

Beschreibung:

Ein Angreifer kann eine Schwachstelle aus der Ferne ausnutzen, um einen Denial-of-Service (DoS)-Angriff durchzuführen. Ein Angreifer kann eine Schwachstelle im benachbarten Netzwerk ausnutzen, um Denial-of-Service (DoS)-Angriffe durchzuführen. Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen lokal ausnutzen, um Administratorrechte zu erlangen, beliebigen Programmcode auszuführen und einen Denial-of-Service (DoS)-Angriff durchzuführen. Ein Angreifer mit physischem Zugriff auf ein betroffenes System kann eine Schwachstelle ausnutzen, um Administratorrechte zu erlangen.

Für die Ausnutzung der meisten Schwachstellen sind übliche Privilegien erforderlich.

Für Red Hat Enterprise Linux Server in Version Extended Life Cycle Support 7 (x86_64) steht ein Sicherheitsupdate für den Linux-Kernel (kernel) bereit, um elf Schwachstellen zu beheben.

Für Red Hat Enterprise Linux for Real Time for x86_64 in Version Extended Life Cycle Support 7 (x86_64) steht ein Sicherheitsupdate für den Echtzeit-Linux-Kernel (kernel-rt) bereit, um elf Schwachstellen zu beheben.

Aufgrund der Umstrukturierung der CVE-Vergabe im Linux-Kernel gibt es ein stark erhöhtes Aufkommen von Linux-Schwachstellen. Dies liegt daran, dass wesentlich mehr Patches als Schwachstellen registriert werden, und bedeutet nicht, dass der Kernel tatsächlich angreifbarer wurde. In den Schwachstelleninformationen des DFN-CERT werden deshalb, bei umfangreicheren Kernel-Updates wie diesem, nur noch bis zu 10 der schwerwiegendsten behobenen Schwachstellen beschrieben. Kritische Schwachstellen werden immer beschrieben. In den Referenzen befinden sich nur noch die NVD-Einträge der von uns beschriebenen Schwachstellen. Eine vollständige Liste aller behobenen Schwachstellen findet sich im Hersteller-Advisory in den Referenzen.

Schwachstellen:

CVE-2022-50356

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

CVE-2022-50367

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen Programmcodes

CVE-2022-50406

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht u. a. Denial-of-Service-Angriff

CVE-2022-50410

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

CVE-2023-53178

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht u. a. Denial-of-Service-Angriff

CVE-2023-53297

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Erlangen von Administratorrechten

CVE-2023-53322

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht u. a. Denial-of-Service-Angriff

CVE-2025-38729

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

CVE-2025-39757

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Erlangen von Administratorrechten

CVE-2025-39955

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht u. a. Denial-of-Service-Angriff

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