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Advisory-Archiv

2025-3461: Linux-Kernel: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u. a. das Ausführen beliebigen Programmcodes

Historie:

Version 1 (2025-12-11 16:08)
Neues Advisory
Version 2 (2025-12-12 06:56)
Für Ubuntu 20.04 LTS stehen Sicherheitsupdates für den Linux-Kernel in den Varianten für Amazon Web Services (AWS)-Systeme mit FIPS-Konformität (linux-aws-fips), für Google Cloud Platform (GCP)-Systeme mit FIPS-Konformität (linux-gcp-fips) und mit FIPS-Konformität (linux-fips) bereit, um insgesamt 15 Schwachstellen zu beheben.
Version 3 (2025-12-22 13:52)
Für Ubuntu 18.04 LTS steht ein Sicherheitsupdate für den Linux-Kernel in der Variante für Oracle Cloud-Systeme (linux-oracle-5.4) bereit, um insgesamt 15 Schwachstellen zu beheben.
Version 4 (2026-01-07 07:15)
Für Ubuntu 18.04 LTS und 20.04 LTS stehen Sicherheitsupdates für den Linux-Kernel in der Variante für Raspberry Pi-Systeme (linux-raspi, linux-raspi-5.4) bereit, um insgesamt 15 Schwachstellen zu beheben.
Version 5 (2026-01-13 07:06)
Für Ubuntu 20.04 LTS steht ein Sicherheitsupdate für den Linux-Kernel in der Variante für IoT Plattformen (linux-iot) bereit, um insgesamt 15 Schwachstellen zu beheben.

Betroffene Software

Systemsoftware

Betroffene Plattformen

Linux

Beschreibung:

Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen lokal ausnutzen, um Privilegien zu eskalieren, beliebigen Programmcode auszuführen und Denial-of-Service (DoS)-Angriffe durchzuführen.

Für die Ausnutzung der Schwachstellen sind unterschiedliche Privilegien erforderlich.

Für Ubuntu 18.04 LTS und 20.04 LTS stehen Sicherheitsupdates für den Linux-Kernel (linux) einschließlich der Varianten Hardware Enablement (linux-hwe-5.4), für Amazon Web Services (AWS)-Systeme (linux-aws, linux-aws-5.4), für Google Cloud Platform (GCP)-Systeme (linux-gcp, linux-gcp-5.4), für IBM Cloud-Systeme (linux-ibm, linux-ibm-5.4), für Oracle Cloud-Systeme (linux-oracle), für Xilinx ZynqMP Prozessoren (linux-xilinx-zynqmp) und für Cloud-Umgebungen (linux-kvm) bereit, um insgesamt 15 Schwachstellen zu beheben.

Aufgrund der Umstrukturierung der CVE-Vergabe im Linux-Kernel gibt es ein stark erhöhtes Aufkommen von Linux-Schwachstellen. Dies liegt daran, dass wesentlich mehr Patches als Schwachstellen registriert werden, und bedeutet nicht, dass der Kernel tatsächlich angreifbarer wurde. In den Schwachstelleninformationen des DFN-CERT werden deshalb, bei umfangreicheren Kernel-Updates wie diesem, nur noch bis zu 10 der schwerwiegendsten behobenen Schwachstellen beschrieben. Kritische Schwachstellen werden immer beschrieben. In den Referenzen befinden sich nur noch die NVD-Einträge der von uns beschriebenen Schwachstellen. Eine vollständige Liste aller behobenen Schwachstellen findet sich im Hersteller-Advisory in den Referenzen.

Schwachstellen:

CVE-2022-49026

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen Programmcodes

CVE-2024-47691 CVE-2024-53218

Schwachstellen in Linux-Kernel ermöglichen Ausführen beliebigen Programmcodes

CVE-2024-50067

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht u. a. Denial-of-Service-Angriff

CVE-2024-53090

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

CVE-2025-21855

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Privilegieneskalation

CVE-2025-38666

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen Programmcodes

CVE-2025-39964

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

CVE-2025-39993

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen Programmcodes

CVE-2025-40018

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

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