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Advisory-Archiv

2025-3397: Linux-Kernel: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u. a. Denial-of-Service-Angriffe

Historie:

Version 1 (2025-12-04 14:59)
Neues Advisory
Version 2 (2025-12-05 14:36)
Für Ubuntu 22.04 LTS stehen Sicherheitsupdates für den Linux-Kernel in den Varianten für Google Cloud Platform (GCP)-Systeme (linux-gcp) und für Google Container Engine (GKE)-Systeme (linux-gke, linux-gkeop) bereit, um insgesamt 178 Schwachstellen zu beheben.
Version 3 (2025-12-05 14:38)
Für Ubuntu 22.04 LTS steht ein Sicherheitsupdate für den Linux-Kernel in der Variante für Microsoft Azure Cloud-Systeme (linux-azure) bereit, um insgesamt 178 Schwachstellen zu beheben.
Version 4 (2025-12-16 08:31)
Für Ubuntu 22.04 LTS steht ein Sicherheitsupdate für den Linux-Kernel in der Variante für Raspberry Pi-Systeme (linux-raspi) bereit, um 178 Schwachstellen zu beheben.

Betroffene Software

Systemsoftware

Betroffene Plattformen

Linux

Beschreibung:

Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen aus der Ferne ausnutzen, um beliebigen Programmcode auszuführen und Denial-of-Service (DoS)-Angriffe durchzuführen. Zudem kann ein Angreifer mehrere Schwachstellen lokal ausnutzen, um Dateien zu manipulieren, Informationen auszuspähen, Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen und Denial-of-Service (DoS)-Angriffe durchzuführen. Ein Angreifer mit physischem Zugriff auf ein betroffenes System kann eine Schwachstelle ausnutzen, um Administratorrechte zu erlangen.

Für die Ausnutzung der Schwachstellen sind unterschiedliche Privilegien erforderlich.

Für Ubuntu 20.04 LTS und 22.04 LTS stehen Sicherheitsupdates für den Linux-Kernel (linux) einschließlich der Varianten Hardware Enablement (linux-hwe-5.15), für Amazon Web Services (AWS)-Systeme (linux-aws, linux-aws-5.15), für Google Cloud Platform (GCP)-Systeme (linux-gcp-5.15), für IBM Cloud-Systeme (linux-ibm, linux-ibm-5.15), für Intel IoT Plattformen (linux-intel-iotg, linux-intel-iotg-5.15), für NVIDIA Tegra IGX-Systeme (linux-nvidia-tegra-igx), für NVIDIA Tegra-Systeme (linux-nvidia-tegra, linux-nvidia-tegra-5.15), für NVIDIA-Systeme (linux-nvidia), für Oracle Cloud-Systeme (linux-oracle, linux-oracle-5.15), für Xilinx ZynqMP Prozessoren (linux-xilinx-zynqmp) und Niedriglatenz-Kernel (linux-lowlatency, linux-lowlatency-hwe-5.15) bereit, um insgesamt 178 Schwachstellen zu beheben.

Für Ubuntu 22.04 LTS steht ein Sicherheitsupdate für den Linux-Kernel in der Variante für Microsoft Azure Cloud-Systeme mit FIPS-Konformität (linux-azure-fips) bereit, um insgesamt 178 Schwachstellen zu beheben.

Und für Ubuntu 22.04 LTS stehen außerdem Sicherheitsupdates für den Linux-Kernel in den Varianten für Amazon Web Services (AWS)-Systeme mit FIPS-Konformität (linux-aws-fips), für Google Cloud Platform (GCP)-Systeme mit FIPS-Konformität (linux-gcp-fips), für Intel IoT Echtzeit Plattformen (linux-intel-iot-realtime), für Echtzeit-Systeme (linux-realtime) und mit FIPS-Konformität (linux-fips) bereit, um insgesamt 178 Schwachstellen zu beheben.

Aufgrund der Umstrukturierung der CVE-Vergabe im Linux-Kernel gibt es ein stark erhöhtes Aufkommen von Linux-Schwachstellen. Dies liegt daran, dass wesentlich mehr Patches als Schwachstellen registriert werden, und bedeutet nicht, dass der Kernel tatsächlich angreifbarer wurde. In den Schwachstelleninformationen des DFN-CERT werden deshalb, bei umfangreicheren Kernel-Updates wie diesem, nur noch bis zu 10 der schwerwiegendsten behobenen Schwachstellen beschrieben. Kritische Schwachstellen werden immer beschrieben. In den Referenzen befinden sich nur noch die NVD-Einträge der von uns beschriebenen Schwachstellen. Eine vollständige Liste aller behobenen Schwachstellen findet sich im Hersteller-Advisory in den Referenzen.

Schwachstellen:

CVE-2024-53068

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht u. a. Denial-of-Service-Angriff

CVE-2025-38499

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Umgehen von Sicherheitsvorkehrungen

CVE-2025-38572

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen Programmcodes

CVE-2025-38718

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

CVE-2025-38729

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

CVE-2025-39697

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

CVE-2025-39702

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausspähen von Informationen

CVE-2025-39730

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

CVE-2025-39757

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Erlangen von Administratorrechten

CVE-2025-39828

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Manipulation von Dateien

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