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Advisory-Archiv

2025-3390: Linux-Kernel: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u. a. Denial-of-Service-Angriffe

Historie:

Version 1 (2025-12-03 15:58)
Neues Advisory
Version 2 (2025-12-04 07:09)
Für Ubuntu 18.04 LTS stehen Sicherheitsupdates für den Linux-Kernel in den Varianten für Amazon Web Services (AWS)-Systeme mit FIPS-Konformität (linux-aws-fips) und mit FIPS-Konformität (linux-fips) bereit, um insgesamt 22 Schwachstellen zu beheben.
Version 3 (2025-12-04 13:38)
Für Ubuntu 16.04 LTS und 18.04 LTS stehen Sicherheitsupdates für den Linux-Kernel in den Varianten Hardware Enablement (linux-hwe) und für Google Cloud Platform (GCP)-Systeme (linux-gcp, linux-gcp-4.15) bereit, um insgesamt 22 Schwachstellen zu beheben. Und für Ubuntu 18.04 LTS steht zusätzlich ein Sicherheitsupdate für den Linux-Kernel in der Variante für Google Cloud Platform (GCP)-Systeme mit FIPS-Konformität (linux-gcp-fips) bereit, um insgesamt 22 Schwachstellen zu beheben.
Version 4 (2025-12-15 06:47)
Für Ubuntu 14.04 LTS, 16.04 LTS und 18.04 LTS stehen Sicherheitsupdates für den Linux-Kernel in den Varianten für Microsoft Azure Cloud-Systeme (linux-azure, linux-azure-4.15) und für Oracle Cloud-Systeme (linux-oracle) bereit, um insgesamt 22 Schwachstellen zu beheben.

Betroffene Software

Systemsoftware

Betroffene Plattformen

Linux

Beschreibung:

Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen lokal ausnutzen, um Administratorrechte zu erlangen, Informationen auszuspähen, Privilegien zu eskalieren, beliebigen Programmcode auszuführen und Denial-of-Service (DoS)-Angriffe durchzuführen.

Für die Ausnutzung der meisten Schwachstellen sind übliche Privilegien erforderlich.

Für Ubuntu 16.04 LTS und 18.04 LTS stehen Sicherheitsupdates für den Linux-Kernel (linux) einschließlich der Varianten für Amazon Web Services (AWS)-Systeme (linux-aws), für Amazon Web Services (AWS-HWE)-Systeme (linux-aws-hwe), für Oracle Cloud-Systeme (linux-oracle) und für Cloud-Umgebungen (linux-kvm) bereit, um insgesamt 22 Schwachstellen zu beheben.

Aufgrund der Umstrukturierung der CVE-Vergabe im Linux-Kernel gibt es ein stark erhöhtes Aufkommen von Linux-Schwachstellen. Dies liegt daran, dass wesentlich mehr Patches als Schwachstellen registriert werden, und bedeutet nicht, dass der Kernel tatsächlich angreifbarer wurde. In den Schwachstelleninformationen des DFN-CERT werden deshalb, bei umfangreicheren Kernel-Updates wie diesem, nur noch bis zu 10 der schwerwiegendsten behobenen Schwachstellen beschrieben. Kritische Schwachstellen werden immer beschrieben. In den Referenzen befinden sich nur noch die NVD-Einträge der von uns beschriebenen Schwachstellen. Eine vollständige Liste aller behobenen Schwachstellen findet sich im Hersteller-Advisory in den Referenzen.

Schwachstellen:

CVE-2022-49026

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen Programmcodes

CVE-2024-50067

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht u. a. Denial-of-Service-Angriff

CVE-2025-21715

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Erlangen von Administratorrechten

CVE-2025-21722

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Erlangen von Administratorrechten

CVE-2025-21761

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

CVE-2025-21791

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht u. a. Ausspähen von Informationen

CVE-2025-21811

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Erlangen von Administratorrechten

CVE-2025-21855

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Privilegieneskalation

CVE-2025-38666

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen Programmcodes

CVE-2025-40018

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

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