DFN-CERT

Advisory-Archiv

2025-3254: Linux-Kernel: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u. a. das Ausführen beliebigen Programmcodes

Historie:

Version 1 (2025-11-21 10:48)
Neues Advisory
Version 2 (2025-12-05 07:37)
Für openSUSE Leap 15.5 sowie für die SUSE Linux Enterprise Produkte High Performance Computing 15 SP5 und 15 SP5 ESPOS / LTSS, Live Patching 15 SP5, Micro 5.5, Real Time 15 SP5, Server 15 SP5 und 15 SP5 LTSS und Server for SAP Applications 15 SP5 stehen Sicherheitsupdates für den SUSE Linux Enterprise 15 SP5 Kernel bereit, um insgesamt 196 Schwachstellen zu adressieren.

Betroffene Software

Systemsoftware

Betroffene Plattformen

Linux
Container

Beschreibung:

Ein Angreifer kann zwei Schwachstellen aus der Ferne ausnutzen, um beliebigen Programmcode auszuführen und einen Denial-of-Service (DoS)-Angriff durchzuführen. Zudem kann ein Angreifer mehrere Schwachstellen lokal ausnutzen, um Informationen auszuspähen, beliebigen Programmcode auszuführen und Denial-of-Service (DoS)-Angriffe durchzuführen.

Für die Ausnutzung der Schwachstellen sind unterschiedliche Privilegien erforderlich.

Für openSUSE Leap 15.5 sowie für SUSE Linux Enterprise Micro 5.5 stehen Sicherheitsupdates für den Echtzeit-Linux-Kernel (Kernel RT) bereit, um insgesamt 196 Schwachstellen zu adressieren.

Aufgrund der Umstrukturierung der CVE-Vergabe im Linux-Kernel gibt es ein stark erhöhtes Aufkommen von Linux-Schwachstellen. Dies liegt daran, dass wesentlich mehr Patches als Schwachstellen registriert werden, und bedeutet nicht, dass der Kernel tatsächlich angreifbarer wurde. In den Schwachstelleninformationen des DFN-CERT werden deshalb, bei umfangreicheren Kernel-Updates wie diesem, nur noch bis zu 10 der schwerwiegendsten behobenen Schwachstellen beschrieben. Kritische Schwachstellen werden immer beschrieben. In den Referenzen befinden sich nur noch die NVD-Einträge der von uns beschriebenen Schwachstellen. Eine vollständige Liste aller behobenen Schwachstellen findet sich im Hersteller-Advisory in den Referenzen.

Schwachstellen:

CVE-2022-43945

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

CVE-2022-50490

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausspähen von Informationen

CVE-2022-50499

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

CVE-2023-53722

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

CVE-2025-38476

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

CVE-2025-39973

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen Programmcodes

CVE-2025-39978

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen Programmcodes

CVE-2025-39981

Schwachstelle in Linux-Kernel und Microsoft Edge ermöglicht u. a. Ausführen beliebigen Programmcodes

CVE-2025-40018

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

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