2025-3243: Linux-Kernel: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u. a. das Erlangen von Administratorrechten
Historie:
- Version 1 (2025-11-20 09:39)
- Neues Advisory
- Version 2 (2025-12-05 07:40)
- Für Ubuntu 20.04 LTS steht ein Sicherheitsupdate für den Linux-Kernel in der Variante für IoT Plattformen (linux-iot) bereit, um acht Schwachstellen zu beheben.
Betroffene Software
Systemsoftware
Betroffene Plattformen
Linux
Beschreibung:
Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen lokal ausnutzen, um Administratorrechte zu erlangen, Informationen auszuspähen und beliebigen Programmcode auszuführen.
Für die Ausnutzung der meisten Schwachstellen sind übliche Privilegien erforderlich. Die erfolgreiche Ausnutzung einer Schwachstelle kann Einfluss auf andere Komponenten haben.
Für Ubuntu 18.04 LTS und 20.04 LTS stehen Sicherheitsupdates für den Linux-Kernel (linux) einschließlich der Varianten Hardware Enablement (linux-hwe-5.4), für Amazon Web Services (AWS)-Systeme (linux-aws, linux-aws-5.4), für Google Cloud Platform (GCP)-Systeme (linux-gcp, linux-gcp-5.4), für IBM Cloud-Systeme (linux-ibm, linux-ibm-5.4), für Oracle Cloud-Systeme (linux-oracle, linux-oracle-5.4), für Raspberry Pi-Systeme (linux-raspi, linux-raspi-5.4), für Xilinx ZynqMP Prozessoren (linux-xilinx-zynqmp) und für Cloud-Umgebungen (linux-kvm) bereit, um insgesamt acht Schwachstellen zu beheben.
Für Ubuntu 20.04 LTS stehen Sicherheitsupdates für den Linux-Kernel in den Varianten für Amazon Web Services (AWS)-Systeme mit FIPS-Konformität (linux-aws-fips), für Google Cloud Platform (GCP)-Systeme mit FIPS-Konformität (linux-gcp-fips) und mit FIPS-Konformität (linux-fips) bereit, um die acht Schwachstellen zu beheben.
Aufgrund der Umstrukturierung der CVE-Vergabe im Linux-Kernel gibt es ein stark erhöhtes Aufkommen von Linux-Schwachstellen. Dies liegt daran, dass wesentlich mehr Patches als Schwachstellen registriert werden, und bedeutet nicht, dass der Kernel tatsächlich angreifbarer wurde. In den Schwachstelleninformationen des DFN-CERT werden deshalb, bei umfangreicheren Kernel-Updates wie diesem, nur noch bis zu 10 der schwerwiegendsten behobenen Schwachstellen beschrieben. Kritische Schwachstellen werden immer beschrieben. In den Referenzen befinden sich nur noch die NVD-Einträge der von uns beschriebenen Schwachstellen. Eine vollständige Liste aller behobenen Schwachstellen findet sich im Hersteller-Advisory in den Referenzen.
Schwachstellen:
CVE-2023-52854
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Erlangen von AdministratorrechtenCVE-2024-35867
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen ProgrammcodesCVE-2024-50061
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Erlangen von AdministratorrechtenCVE-2024-56664
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen ProgrammcodesCVE-2025-21727
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen ProgrammcodesCVE-2025-38352
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen ProgrammcodesCVE-2025-40300
Schwachstelle in AMD Prozessoren und Intel Prozessoren ermöglicht Ausspähen von Informationen
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