DFN-CERT

Advisory-Archiv

2025-3190: Linux-Kernel: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u. a. die Eskalation von Privilegien

Historie:

Version 1 (2025-11-13 15:13)
Neues Advisory
Version 2 (2025-11-19 07:31)
Für Public Cloud Module 15 SP7 sowie für die SUSE Linux Enterprise Produkte Server 15 SP7 und Server for SAP Applications 15 SP7 stehen Sicherheitsupdates für den SUSE Linux Enterprise 15 SP7 Azure Kernel bereit, um insgesamt 462 Schwachstellen zu adressieren.
Version 3 (2025-11-20 06:37)
Für die SUSE Linux Enterprise Produkte Live Patching 15 SP7, Real Time 15 SP7, Server 15 SP7 und Server for SAP Applications 15 SP7 sowie für SUSE Real Time Module 15 SP7 stehen Sicherheitsupdates für den SUSE Linux Enterprise 15 SP7 RT Kernel bereit, um insgesamt 461 Schwachstellen zu adressieren.

Betroffene Software

Systemsoftware

Betroffene Plattformen

Linux

Beschreibung:

Ein Angreifer kann zwei Schwachstellen aus der Ferne ausnutzen, um Denial-of-Service (DoS)-Angriffe und nicht spezifizierte Angriffe durchzuführen. Zudem kann ein Angreifer mehrere Schwachstellen lokal ausnutzen, um Informationen auszuspähen, Privilegien zu eskalieren, beliebigen Programmcode auszuführen und Denial-of-Service (DoS)-Angriffe durchzuführen.

Für die Ausnutzung der Schwachstellen sind unterschiedliche Privilegien erforderlich. Die erfolgreiche Ausnutzung einer Schwachstelle kann Einfluss auf andere Komponenten haben.

Für Basesystem Module 15 SP7, Development Tools Module 15 SP7 und Legacy Module 15 SP7 sowie für die SUSE Linux Enterprise Produkte Desktop 15 SP7, High Availability Extension 15 SP7, Live Patching 15 SP7, Real Time 15 SP7, Server 15 SP7, Server for SAP Applications 15 SP7 und Workstation Extension 15 SP7 stehen Sicherheitsupdates für den Linux-Kernel bereit, um insgesamt 462 Schwachstellen zu adressieren.

Aufgrund der Umstrukturierung der CVE-Vergabe im Linux-Kernel gibt es ein stark erhöhtes Aufkommen von Linux-Schwachstellen. Dies liegt daran, dass wesentlich mehr Patches als Schwachstellen registriert werden, und bedeutet nicht, dass der Kernel tatsächlich angreifbarer wurde. In den Schwachstelleninformationen des DFN-CERT werden deshalb, bei umfangreicheren Kernel-Updates wie diesem, nur noch bis zu 10 der schwerwiegendsten behobenen Schwachstellen beschrieben. Kritische Schwachstellen werden immer beschrieben. In den Referenzen befinden sich nur noch die NVD-Einträge der von uns beschriebenen Schwachstellen. Eine vollständige Liste aller behobenen Schwachstellen findet sich im Hersteller-Advisory in den Referenzen.

Schwachstellen:

CVE-2023-31248

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Privilegieneskalation

CVE-2023-53257

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

CVE-2023-53713

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

CVE-2023-53722

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

CVE-2024-26584

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht eventuell nicht spezifizierte Angriffe

CVE-2025-39790

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausspähen von Informationen

CVE-2025-39827

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

CVE-2025-39978

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen Programmcodes

CVE-2025-40019

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

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