DFN-CERT

Advisory-Archiv

2025-3108: Linux-Kernel: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u. a. das Ausführen beliebigen Programmcodes

Historie:

Version 1 (2025-11-06 16:28)
Neues Advisory
Version 2 (2025-11-07 11:13)
Für Ubuntu 22.04 LTS und 24.04 LTS stehen Sicherheitsupdates für den Linux-Kernel in der Variante für Echtzeit-Systeme (linux-realtime, linux-realtime-6.8) bereit, um insgesamt vier Schwachstellen zu beheben.
Version 3 (2025-11-14 09:20)
Für Ubuntu 22.04 LTS und 24.04 LTS stehen Sicherheitsupdates für den Linux-Kernel in den Varianten für NVIDIA-Systeme (linux-nvidia-6.8) und für Oracle Cloud-Systeme (linux-oracle, linux-oracle-6.8) bereit, um vier Schwachstellen zu beheben.
Version 4 (2025-11-20 06:34)
Für Ubuntu 22.04 LTS steht ein Sicherheitsupdate für den Linux-Kernel in der Variante für Amazon Web Services (AWS)-Systeme (linux-aws-6.8) bereit, um vier Schwachstellen zu beheben.
Version 5 (2025-12-04 07:04)
Für Ubuntu 24.04 LTS stehen Sicherheitsupdates für den Linux-Kernel in den Varianten für Raspberry Pi Echtzeit-Systeme (linux-raspi-realtime), für Raspberry Pi-Systeme (linux-raspi) und für Xilinx-Systeme (linux-xilinx) bereit, um die vier Schwachstellen zu beheben.

Betroffene Software

Systemsoftware

Betroffene Plattformen

Linux

Beschreibung:

Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen lokal ausnutzen, um Informationen auszuspähen und beliebigen Programmcode auszuführen.

Für die Ausnutzung der Schwachstellen sind unterschiedliche Privilegien erforderlich. Die erfolgreiche Ausnutzung einer Schwachstelle kann Einfluss auf andere Komponenten haben.

Für Ubuntu 22.04 LTS und 24.04 LTS stehen Sicherheitsupdates für den Linux-Kernel (linux) einschließlich der Varianten Hardware Enablement (linux-hwe-6.8), für Amazon Web Services (AWS)-Systeme (linux-aws), für Google Container Engine (GKE)-Systeme (linux-gkeop), für IBM Cloud-Systeme (linux-ibm, linux-ibm-6.8), für NVIDIA-Systeme (linux-nvidia), Niedriglatenz-Kernel (linux-lowlatency, linux-lowlatency-hwe-6.8) und Niedriglatenz-Kernel für NVIDIA-Systeme (linux-nvidia-lowlatency) bereit, um insgesamt vier Schwachstellen zu beheben.

Aufgrund der Umstrukturierung der CVE-Vergabe im Linux-Kernel gibt es ein stark erhöhtes Aufkommen von Linux-Schwachstellen. Dies liegt daran, dass wesentlich mehr Patches als Schwachstellen registriert werden, und bedeutet nicht, dass der Kernel tatsächlich angreifbarer wurde. In den Schwachstelleninformationen des DFN-CERT werden deshalb, bei umfangreicheren Kernel-Updates wie diesem, nur noch bis zu 10 der schwerwiegendsten behobenen Schwachstellen beschrieben. Kritische Schwachstellen werden immer beschrieben. In den Referenzen befinden sich nur noch die NVD-Einträge der von uns beschriebenen Schwachstellen. Eine vollständige Liste aller behobenen Schwachstellen findet sich im Hersteller-Advisory in den Referenzen.

Schwachstellen:

CVE-2025-38352

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen Programmcodes

CVE-2025-40300

Schwachstelle in AMD Prozessoren und Intel Prozessoren ermöglicht Ausspähen von Informationen

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