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Advisory-Archiv

2025-3031: Linux-Kernel: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u. a. das Ausführen beliebigen Programmcodes

Historie:

Version 1 (2025-11-03 13:28)
Neues Advisory
Version 2 (2025-11-07 16:48)
Für Ubuntu 14.04 LTS, 16.04 LTS und 18.04 LTS stehen Sicherheitsupdates für den Linux-Kernel in der Variante für Microsoft Azure Cloud-Systeme (linux-azure, linux-azure-4.15) bereit, um insgesamt elf Schwachstellen zu beheben.

Betroffene Software

Systemsoftware

Betroffene Plattformen

Linux

Beschreibung:

Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen lokal ausnutzen, um Informationen auszuspähen, beliebigen Programmcode auszuführen und Denial-of-Service (DoS)-Angriffe durchzuführen.

Für die Ausnutzung aller Schwachstellen sind übliche Privilegien erforderlich. Die erfolgreiche Ausnutzung einer Schwachstelle kann Einfluss auf andere Komponenten haben.

Für Ubuntu 16.04 LTS und 18.04 LTS stehen Sicherheitsupdates für den Linux-Kernel (linux) einschließlich der Varianten Hardware Enablement (linux-hwe), für Amazon Web Services (AWS)-Systeme (linux-aws), für Amazon Web Services (AWS-HWE)-Systeme (linux-aws-hwe), für Google Cloud Platform (GCP)-Systeme (linux-gcp, linux-gcp-4.15) und für Oracle Cloud-Systeme (linux-oracle) bereit, um insgesamt elf Schwachstellen zu beheben.

Und für Ubuntu 18.04 LTS stehen Sicherheitsupdates für den Linux-Kernel in den Varianten für Amazon Web Services (AWS)-Systeme mit FIPS-Konformität (linux-aws-fips), für Google Cloud Platform (GCP)-Systeme mit FIPS-Konformität (linux-gcp-fips) und mit FIPS-Konformität (linux-fips) bereit, um insgesamt elf Schwachstellen zu beheben.

Aufgrund der Umstrukturierung der CVE-Vergabe im Linux-Kernel gibt es ein stark erhöhtes Aufkommen von Linux-Schwachstellen. Dies liegt daran, dass wesentlich mehr Patches als Schwachstellen registriert werden, und bedeutet nicht, dass der Kernel tatsächlich angreifbarer wurde. In den Schwachstelleninformationen des DFN-CERT werden deshalb, bei umfangreicheren Kernel-Updates wie diesem, nur noch bis zu 10 der schwerwiegendsten behobenen Schwachstellen beschrieben. Kritische Schwachstellen werden immer beschrieben. In den Referenzen befinden sich nur noch die NVD-Einträge der von uns beschriebenen Schwachstellen. Eine vollständige Liste aller behobenen Schwachstellen findet sich im Hersteller-Advisory in den Referenzen.

Schwachstellen:

CVE-2023-52574

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

CVE-2024-41006

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

CVE-2024-50006

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

CVE-2024-50299

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

CVE-2024-53124

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht u. a. Denial-of-Service-Angriff

CVE-2024-53150

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausspähen von Informationen

CVE-2024-56767

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

CVE-2025-38352

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen Programmcodes

CVE-2025-40300

Schwachstelle in AMD Prozessoren und Intel Prozessoren ermöglicht Ausspähen von Informationen

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