2025-2955: Linux-Kernel: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u. a. das Ausführen beliebigen Programmcodes
Historie:
- Version 1 (2025-10-22 15:00)
- Neues Advisory
- Version 2 (2025-10-27 08:29)
- Für Ubuntu 24.04 LTS steht ein Sicherheitsupdate für den Linux-Kernel in der Variante für Amazon Web Services (AWS)-Systeme (linux-aws-6.14) bereit, um insgesamt 173 Schwachstellen zu beheben.
- Version 3 (2025-11-03 08:12)
- Für Ubuntu 24.04 LTS steht ein Sicherheitsupdate für den Linux-Kernel in der Variante für Google Cloud Platform (GCP)-Systeme (linux-gcp-6.14) bereit, um insgesamt 173 Schwachstellen zu beheben.
Betroffene Software
Systemsoftware
Betroffene Plattformen
Linux
Beschreibung:
Ein Angreifer kann zwei Schwachstellen aus der Ferne ausnutzen, um Denial-of-Service (DoS)-Angriffe durchzuführen. Zudem kann ein Angreifer eine Schwachstelle im benachbarten Netzwerk ausnutzen, um einen Denial-of-Service (DoS)-Angriff durchzuführen. Mehrere weitere Schwachstellen kann ein Angreifer lokal ausnutzen, um Informationen auszuspähen, beliebigen Programmcode auszuführen, Denial-of-Service (DoS)-Angriffe und nicht spezifizierte Angriffe durchzuführen.
Für die Ausnutzung der Schwachstellen sind unterschiedliche Privilegien erforderlich.
Für Ubuntu 24.04 LTS und 25.04 stehen Sicherheitsupdates für den Linux-Kernel (linux) einschließlich der Varianten für Amazon Web Services (AWS)-Systeme (linux-aws), für Google Cloud Platform (GCP)-Systeme (linux-gcp), für OEM-Systeme (linux-oem-6.14), für Oracle Cloud-Systeme (linux-oracle, linux-oracle-6.14), für Raspberry Pi-Systeme (linux-raspi) und für Echtzeit-Systeme (linux-realtime) bereit, um insgesamt 173 Schwachstellen zu beheben.
Für Ubuntu 24.04 LTS steht ein Sicherheitsupdate für den Linux-Kernel in der Variante für Echtzeit-Systeme (linux-realtime-6.14) bereit, um insgesamt 173 Schwachstellen zu beheben.
Und für Ubuntu 24.04 LTS und 25.04 stehen Sicherheitsupdates für den Linux-Kernel in den Varianten für Microsoft Azure Cloud-Systeme (linux-azure), für Microsoft Azure Cloud systems, N-Series (linux-azure-nvidia-6.14) und für Microsoft Azure Cloud-Systeme (linux-azure-6.14) bereit, um insgesamt 172 Schwachstellen zu beheben.
Aufgrund der Umstrukturierung der CVE-Vergabe im Linux-Kernel gibt es ein stark erhöhtes Aufkommen von Linux-Schwachstellen. Dies liegt daran, dass wesentlich mehr Patches als Schwachstellen registriert werden, und bedeutet nicht, dass der Kernel tatsächlich angreifbarer wurde. In den Schwachstelleninformationen des DFN-CERT werden deshalb, bei umfangreicheren Kernel-Updates wie diesem, nur noch bis zu 10 der schwerwiegendsten behobenen Schwachstellen beschrieben. Kritische Schwachstellen werden immer beschrieben. In den Referenzen befinden sich nur noch die NVD-Einträge der von uns beschriebenen Schwachstellen. Eine vollständige Liste aller behobenen Schwachstellen findet sich im Hersteller-Advisory in den Referenzen.
Schwachstellen:
CVE-2025-38084
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-AngriffCVE-2025-38085
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht nicht spezifizierte AngriffeCVE-2025-38087
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen ProgrammcodesCVE-2025-38089
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht u. a. Denial-of-Service-AngriffCVE-2025-38211
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht u. a. Denial-of-Service-AngriffCVE-2025-38236
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen ProgrammcodesCVE-2025-38250
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht u. a. Ausspähen von InformationenCVE-2025-38264
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht u. a. Denial-of-Service-AngriffCVE-2025-38392
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-AngriffCVE-2025-39682
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht u. a. Denial-of-Service-Angriff
© DFN-CERT Services GmbH, all rights reserved!
Bei einer Weitergabe der Informationen außerhalb dieser Webseite ist
auf den Ursprung in angemessener Weise hinzuweisen.
Im Übrigen gelten die Bestimmungen zum Copyright für diese
Webseite.