DFN-CERT

Advisory-Archiv

2025-0791: Linux-Kernel: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u. a. das Ausführen beliebigen Programmcodes

Historie:

Version 1 (2025-03-31 14:16)
Neues Advisory
Version 2 (2025-04-02 09:47)
Canonical stellt für Ubuntu 20.04 LTS Sicherheitsupdates für die Linux-Kernel für Amazon Web Services (AWS) Systeme (linux-aws) und Amazon Web Services (AWS) Systeme mit FIPS (linux-aws-fips) bereit, um die Schwachstellen zu beheben.

Betroffene Software

Systemsoftware

Betroffene Plattformen

Linux

Beschreibung:

Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen lokal ausnutzen, um Privilegien zu eskalieren, beliebigen Programmcode auszuführen und einen Denial-of-Service (DoS)-Angriff durchzuführen.

Für die Ausnutzung aller Schwachstellen sind übliche Privilegien erforderlich.

Canonical hat Sicherheitsupdates für Ubuntu 18.04 ESM und 20.04 LTS für den Linux-Kernel (linux), für den Linux-Hardware-Enablement-Kernel (linux-hwe), für die Linux-Kernel für Microsoft Azure Cloud Systeme und Microsoft Azure Cloud Systeme mit FIPS (linux-azure, linux-azure-5.4, linux-azure-fips), für NVIDIA BlueField (linux-bluefield), für Google Cloud Plattformen und Google Cloud Platform mit FIPS (linux-gcp, linux-gcp-5.4, linux-gcp-fips), für IBM Cloud Systeme (linux-ibm), für Cloud Umgebungen (linux-kvm), für Oracle Cloud Systeme (linux-oracle, linux-oracle-5.4) sowie für Xilinx ZynqMP Prozessoren (linux-xilinx-zynqmp) veröffentlicht, um insgesamt 154 Schwachstellen zu schließen.

Aufgrund der Umstrukturierung der CVE-Vergabe im Linux-Kernel gibt es ein stark erhöhtes Aufkommen von Linux-Schwachstellen. Dies liegt daran, dass wesentlich mehr Patches als Schwachstellen registriert werden, und bedeutet nicht, dass der Kernel tatsächlich angreifbarer wurde. In den Schwachstelleninformationen des DFN-CERT werden deshalb, bei umfangreicheren Kernel-Updates wie diesem, nur noch bis zu 10 der schwerwiegendsten behobenen Schwachstellen beschrieben. Kritische Schwachstellen werden immer beschrieben. In den Referenzen befinden sich nur noch die NVD-Einträge der von uns beschriebenen Schwachstellen. Eine vollständige Liste aller behobenen Schwachstellen findet sich im Hersteller-Advisory in den Referenzen.

Schwachstellen:

CVE-2024-49936

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen Programmcodes

CVE-2024-53165

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen Programmcodes

CVE-2024-56581

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen Programmcodes

CVE-2024-56601

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Privilegieneskalation

CVE-2024-56603

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen Programmcodes

CVE-2024-56606

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen Programmcodes

CVE-2024-56704

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Privilegieneskalation

CVE-2024-57850

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

CVE-2024-57892

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen Programmcodes

CVE-2024-57900

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen Programmcodes

© DFN-CERT Services GmbH, all rights reserved!
Bei einer Weitergabe der Informationen außerhalb dieser Webseite ist auf den Ursprung in angemessener Weise hinzuweisen.
Im Übrigen gelten die Bestimmungen zum Copyright für diese Webseite.