DFN-CERT

Advisory-Archiv

2025-0760: Linux-Kernel: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u. a. das Ausführen beliebigen Programmcodes

Historie:

Version 1 (2025-03-26 12:34)
Neues Advisory

Betroffene Software

Systemsoftware

Betroffene Plattformen

Linux

Beschreibung:

Ein Angreifer kann zwei Schwachstellen aus der Ferne ausnutzen, um beliebigen Programmcode auszuführen und einen Denial-of-Service (DoS)-Angriff durchzuführen. Ein Angreifer kann zwei Schwachstellen im benachbarten Netzwerk ausnutzen, um Dateien zu manipulieren und einen Denial-of-Service (DoS)-Angriff durchzuführen. Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen lokal ausnutzen, um Informationen auszuspähen, Dateien zu manipulieren, einen Denial-of-Service (DoS)-Angriff durchzuführen und nicht spezifizierte Angriffe durchzuführen.

Für die Ausnutzung der Schwachstellen sind unterschiedliche Privilegien erforderlich. Eine Schwachstelle erfordert die Interaktion eines Benutzers.

Für Red Hat CodeReady Linux Builder for x86_64 / ARM 64 - Extended Update Support 9.4 (x86_64, aarch64), Red Hat Enterprise Linux for x86_64 / ARM 64 - Extended Update Support 9.4 (x86_64, aarch64), Red Hat Enterprise Linux Server - AUS 9.4 (x86_64) und Red Hat Enterprise Linux for ARM 64 - 4 years of updates 9.4 (aarch64) stehen Sicherheitsupdates für 'kernel' bereit, um die Schwachstellen zu beheben.

Aufgrund der Umstrukturierung der CVE-Vergabe im Linux-Kernel gibt es ein stark erhöhtes Aufkommen von Linux-Schwachstellen. Dies liegt daran, dass wesentlich mehr Patches als Schwachstellen registriert werden, und bedeutet nicht, dass der Kernel tatsächlich angreifbarer wurde. In den Schwachstelleninformationen des DFN-CERT werden deshalb, bei umfangreicheren Kernel-Updates wie diesem, nur noch bis zu 10 der schwerwiegendsten behobenen Schwachstellen beschrieben. Kritische Schwachstellen werden immer beschrieben. In den Referenzen befinden sich nur noch die NVD-Einträge der von uns beschriebenen Schwachstellen. Eine vollständige Liste aller behobenen Schwachstellen findet sich im Hersteller-Advisory in den Referenzen.

Schwachstellen:

CVE-2024-24857

Schwachstelle im Linux-Kernel ermöglicht Kompromittierung der Bluetooth-Verbindung

CVE-2024-26733

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht u. a. Denial-of-Service-Angriff

CVE-2024-26851

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

CVE-2024-26940

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

CVE-2024-35854

Schwachstelle in IBM Spectrum Protect Plus und Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen Programmcodes

CVE-2024-36901

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht eventuell Denial-of-Service-Angriff

CVE-2024-36927

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

CVE-2024-42084

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht u. a. Manipulation von Dateien

CVE-2024-42265

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht u. a. Manipulation von Dateien

CVE-2025-21785

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht nicht spezifizierte Angriffe

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