2025-0558: Linux-Kernel: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u. a. das Ausführen beliebigen Programmcodes
Historie:
- Version 1 (2025-03-04 13:44)
- Neues Advisory
Betroffene Software
Systemsoftware
Betroffene Plattformen
Linux
Container
Beschreibung:
Ein Angreifer kann eine Schwachstelle aus der Ferne ausnutzen, um einen Denial-of-Service (DoS)-Angriff durchzuführen. Zudem kann ein Angreifer mehrere Schwachstellen lokal ausnutzen, um Administratorrechte zu erlangen, Informationen auszuspähen, Privilegien zu eskalieren, beliebigen Programmcode auszuführen und einen Denial-of-Service (DoS)-Angriff durchzuführen.
Für die Ausnutzung aller Schwachstellen sind übliche Privilegien erforderlich.
Für openSUSE Leap 15.3, SUSE Enterprise Storage 7.1, SUSE Linux Enterprise High Availability Extension 15 SP3, SUSE Linux Enterprise High Performance Computing 15 SP3 und 15 SP3 LTSS, SUSE Linux Enterprise Live Patching 15 SP3, SUSE Linux Enterprise Micro 5.1 und 5.2, SUSE Linux Enterprise Micro for Rancher 5.2, SUSE Linux Enterprise Server 15 SP3, 15 SP3 Business Critical Linux und 15 SP3 LTSS, SUSE Linux Enterprise Server for SAP Applications 15 SP3 sowie SUSE Manager Proxy 4.2, SUSE Manager Retail Branch Server 4.2 und SUSE Manager Server 4.2 stehen Sicherheitsupdates für den SUSE Linux Enterprise 15 SP3 Kernel bereit, um insgesamt 16 Schwachstellen zu beheben.
Aufgrund der Umstrukturierung der CVE-Vergabe im Linux-Kernel gibt es ein stark erhöhtes Aufkommen von Linux-Schwachstellen. Dies liegt daran, dass wesentlich mehr Patches als Schwachstellen registriert werden, und bedeutet nicht, dass der Kernel tatsächlich angreifbarer wurde. In den Schwachstelleninformationen des DFN-CERT werden deshalb, bei umfangreicheren Kernel-Updates wie diesem, nur noch bis zu 10 der schwerwiegendsten behobenen Schwachstellen beschrieben. Kritische Schwachstellen werden immer beschrieben. In den Referenzen befinden sich nur noch die NVD-Einträge der von uns beschriebenen Schwachstellen. Eine vollständige Liste aller behobenen Schwachstellen findet sich im Hersteller-Advisory in den Referenzen.
Schwachstellen:
CVE-2024-35863
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen ProgrammcodesCVE-2024-53104
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht PrivilegieneskalationCVE-2024-56600
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht PrivilegieneskalationCVE-2024-56601
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht PrivilegieneskalationCVE-2024-56650
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht u. a. Ausspähen von InformationenCVE-2024-56658
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht PrivilegieneskalationCVE-2024-56759
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Erlangen von AdministratorrechtenCVE-2024-57791
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-AngriffCVE-2024-57798
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht u. a. Denial-of-Service-AngriffCVE-2024-57893
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-Angriff
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