DFN-CERT

Advisory-Archiv

2025-0505: Linux-Kernel: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u. a. das Umgehen von Sicherheitsvorkehrungen

Historie:

Version 1 (2025-02-26 11:15)
Neues Advisory
Version 2 (2025-02-28 08:49)
Canonical stellt für Ubuntu 20.04 LTS und Ubuntu 18.04 ESM Sicherheitsupdates für die Linux-Kernel für Amazon Web Services (AWS) Systeme (linux-aws) und Oracle Cloud Systeme (linux-oracle, linux-oracle-5.4) bereit, um die Schwachstellen zu beheben.
Version 3 (2025-02-28 13:20)
Canonical stellt für Ubuntu 20.04 LTS ein Sicherheitsupdate für den Linux-Kernel für IBM Cloud Systeme (linux-ibm) bereit, um die Schwachstellen zu beheben.
Version 4 (2025-03-04 08:32)
Canonical stellt für Ubuntu 20.04 LTS ein Sicherheitsupdate für den Linux-Kernel für Cloud-Umgebungen (linux-kvm) bereit, um die Schwachstellen zu beheben.

Betroffene Software

Systemsoftware

Betroffene Plattformen

Linux

Beschreibung:

Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen lokal ausnutzen, um Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen, beliebigen Programmcode auszuführen und Denial-of-Service (DoS)-Angriffe durchzuführen.

Für die Ausnutzung aller Schwachstellen sind übliche Privilegien erforderlich.

Canonical stellt für Ubuntu 20.04 LTS und Ubuntu 18.04 ESM Sicherheitsupdates für den Linux-Kernel (linux), die Linux-Kernel für Microsoft Azure Cloud Systeme (linux-azure, linux-azure-5.4), NVIDIA BlueField Plattformen (linux-bluefield), Google Cloud Platform (GCP) Systeme (linux-gcp, linux-gcp-5.4), IBM Cloud Systeme (linux-ibm-5.4) sowie den Linux Hardware Enablement (HWE) Kernel (linux-hwe-5.4) zur Behebung der insgesamt 145 bzw. 146 Schwachstellen bereit.

Aufgrund der Umstrukturierung der CVE-Vergabe im Linux-Kernel gibt es ein stark erhöhtes Aufkommen von Linux-Schwachstellen. Dies liegt daran, dass wesentlich mehr Patches als Schwachstellen registriert werden, und bedeutet nicht, dass der Kernel tatsächlich angreifbarer wurde. In den Schwachstelleninformationen des DFN-CERT werden deshalb, bei umfangreicheren Kernel-Updates wie diesem, nur noch bis zu 10 der schwerwiegendsten behobenen Schwachstellen beschrieben. Kritische Schwachstellen werden immer beschrieben. In den Referenzen befinden sich nur noch die NVD-Einträge der von uns beschriebenen Schwachstellen. Eine vollständige Liste aller behobenen Schwachstellen findet sich im Hersteller-Advisory in den Referenzen.

Schwachstellen:

CVE-2024-47742

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Umgehen von Sicherheitsvorkehrungen

CVE-2024-49894

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen Programmcodes

CVE-2024-49924

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen Programmcodes

CVE-2024-49966

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen Programmcodes

CVE-2024-49982

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen Programmcodes

CVE-2024-50151

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen Programmcodes

CVE-2024-50180

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen Programmcodes

CVE-2024-50230

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht u. a. Denial-of-Service-Angriff

CVE-2024-50269

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen Programmcodes

CVE-2024-53061

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen Programmcodes

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