DFN-CERT

Advisory-Archiv

2025-0492: Linux-Kernel: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u. a. das Ausführen beliebigen Programmcodes

Historie:

Version 1 (2025-02-25 09:13)
Neues Advisory
Version 2 (2025-02-26 08:01)
Canonical stellt für Ubuntu 20.04 LTS Sicherheitsupdates für den Linux Low Latency Kernel (linux-lowlatency-hwe-5.15), die Linux-Kernel für Microsoft Azure Cloud Systeme (linux-azure-5.15), Microsoft Azure CVM Cloud Systeme (linux-azure-fde-5.15) und Oracle Cloud Systeme (linux-oracle-5.15) sowie für Ubuntu 22.04 LTS für den Linux-Kernel für IBM Cloud Systeme (linux-ibm) bereit, um die Schwachstellen zu beheben.
Version 3 (2025-02-28 08:44)
Canonical stellt für Ubuntu 22.04 LTS und Ubuntu 20.04 LTS Sicherheitsupdates für die Linux-Kernel für Intel IoT-Platformen (linux-intel-iotg, linux-intel-iotg-5.15) bereit, um die Schwachstellen zu beheben.

Betroffene Software

Systemsoftware

Betroffene Plattformen

Linux

Beschreibung:

Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen lokal ausnutzen, um Administratorrechte zu erlangen, Informationen auszuspähen, Privilegien zu eskalieren, beliebigen Programmcode auszuführen und Denial-of-Service (DoS)-Angriffe durchzuführen.

Für die Ausnutzung aller Schwachstellen sind übliche Privilegien erforderlich.

Für Ubuntu 22.04 LTS stehen Sicherheitsupdates des Linux-Kernels (linux) einschließlich der Versionen für Niedrig-Latenz (linux-lowlatency), Microsoft Azure Cloud Systeme (linux-azure), Microsoft Azure CVM Systeme (linux-azure-fde), Google Container Engine (GKE) Systeme (linux-gkeop), NVIDIA Systeme (linux-nvidia) und Oracle Systeme (linux-oracle) bereit, um insgesamt 103 bzw. 104 Schwachstellen zu beheben.

Aufgrund der Umstrukturierung der CVE-Vergabe im Linux-Kernel gibt es ein stark erhöhtes Aufkommen von Linux-Schwachstellen. Dies liegt daran, dass wesentlich mehr Patches als Schwachstellen registriert werden, und bedeutet nicht, dass der Kernel tatsächlich angreifbarer wurde. In den Schwachstelleninformationen des DFN-CERT werden deshalb, bei umfangreicheren Kernel-Updates wie diesem, nur noch bis zu 10 der schwerwiegendsten behobenen Schwachstellen beschrieben. Kritische Schwachstellen werden immer beschrieben. In den Referenzen befinden sich nur noch die NVD-Einträge der von uns beschriebenen Schwachstellen. Eine vollständige Liste aller behobenen Schwachstellen findet sich im Hersteller-Advisory in den Referenzen.

Schwachstellen:

CVE-2024-50151

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen Programmcodes

CVE-2024-50230

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht u. a. Denial-of-Service-Angriff

CVE-2024-50247

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht u. a. Denial-of-Service-Angriff

CVE-2024-50257

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Erlangen von Administratorrechten

CVE-2024-50262

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen Programmcodes

CVE-2024-50269

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen Programmcodes

CVE-2024-50278

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht u. a. Denial-of-Service-Angriff

CVE-2024-50301

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausspähen von Informationen

CVE-2024-53061

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen Programmcodes

CVE-2024-53104

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Privilegieneskalation

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