DFN-CERT

Advisory-Archiv

2025-0422: Linux-Kernel: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u. a. das Ausführen beliebigen Programmcodes

Historie:

Version 1 (2025-02-18 14:20)
Neues Advisory

Betroffene Software

Systemsoftware

Betroffene Plattformen

Linux

Beschreibung:

Ein Angreifer kann eine Schwachstelle im benachbarten Netzwerk ausnutzen, um beliebigen Programmcode auszuführen. Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen lokal ausnutzen, um Administratorrechte zu erlangen, Informationen auszuspähen, Privilegien zu eskalieren und einen Denial-of-Service (DoS)-Angriff durchzuführen.

Für die Ausnutzung der meisten Schwachstellen sind übliche Privilegien erforderlich.

Für die SUSE Linux Enterprise Produkte High Availability Extension 12 SP5, High Performance Computing 12 SP5, Live Patching 12 SP5, Server 12 SP5 und 12 SP5 LTSS / LTSS Extended Security und Server for SAP Applications 12 SP5 stehen Sicherheitsupdates für den SUSE Linux Enterprise 12 SP5 Kernel bereit, um insgesamt 54 Schwachstellen zu adressieren.

Aufgrund der Umstrukturierung der CVE-Vergabe im Linux-Kernel gibt es ein stark erhöhtes Aufkommen von Linux-Schwachstellen. Dies liegt daran, dass wesentlich mehr Patches als Schwachstellen registriert werden, und bedeutet nicht, dass der Kernel tatsächlich angreifbarer wurde. In den Schwachstelleninformationen des DFN-CERT werden deshalb, bei umfangreicheren Kernel-Updates wie diesem, nur noch bis zu 10 der schwerwiegendsten behobenen Schwachstellen beschrieben. Kritische Schwachstellen werden immer beschrieben. In den Referenzen befinden sich nur noch die NVD-Einträge der von uns beschriebenen Schwachstellen. Eine vollständige Liste aller behobenen Schwachstellen findet sich im Hersteller-Advisory in den Referenzen.

Schwachstellen:

CVE-2024-50142

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

CVE-2024-53155

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Privilegieneskalation

CVE-2024-53227

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Erlangen von Administratorrechten

CVE-2024-56539

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen Programmcodes

CVE-2024-56600

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Privilegieneskalation

CVE-2024-56601

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Privilegieneskalation

CVE-2024-56623

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

CVE-2024-56650

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht u. a. Ausspähen von Informationen

CVE-2024-56662

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausspähen von Informationen

CVE-2024-56759

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Erlangen von Administratorrechten

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