DFN-CERT

Advisory-Archiv

2025-0403: Linux-Kernel: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u. a. das Ausführen beliebigen Programmcodes mit Benutzerrechten

Historie:

Version 1 (2025-02-17 15:13)
Neues Advisory
Version 2 (2025-02-19 08:40)
Für openSUSE Leap 15.4, SUSE Linux Enterprise High Availability Extension 15 SP4, SUSE Linux Enterprise High Performance Computing 15 SP4 und 15 SP4 ESPOS / LTSS, SUSE Linux Enterprise Live Patching 15 SP4, SUSE Linux Enterprise Micro 5.3 und 5.4, SUSE Linux Enterprise Micro for Rancher 5.3 und 5.4, SUSE Linux Enterprise Real Time 15 SP4, SUSE Linux Enterprise Server 15 SP4 und 15 SP4 LTSS, SUSE Linux Enterprise Server for SAP Applications 15 SP4 sowie SUSE Manager Proxy 4.3, SUSE Manager Retail Branch Server 4.3 und SUSE Manager Server 4.3 stehen Sicherheitsupdates für den SUSE Linux Enterprise 15 SP4 Kernel bereit, um insgesamt 28 Schwachstellen zu adressieren.

Betroffene Software

Systemsoftware

Betroffene Plattformen

Linux
Container

Beschreibung:

Ein Angreifer kann zwei Schwachstellen im benachbarten Netzwerk ausnutzen, um beliebigen Programmcode mit den Rechten des angemeldeten Benutzers auszuführen und einen Denial-of-Service (DoS)-Angriff durchzuführen. Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen lokal ausnutzen, um Administratorrechte zu erlangen, Informationen auszuspähen, Privilegien zu eskalieren und einen Denial-of-Service (DoS)-Angriff durchzuführen.

Für die Ausnutzung der meisten Schwachstellen sind übliche Privilegien erforderlich.

Für die SUSE Linux Enterprise Produkte Micro 5.3 und 5.4 und Micro for Rancher 5.3 und 5.4 stehen Sicherheitsupdates für den SUSE Linux Enterprise 15 SP4 RT Kernel bereit, um insgesamt 28 Schwachstellen zu adressieren.

Aufgrund der Umstrukturierung der CVE-Vergabe im Linux-Kernel gibt es ein stark erhöhtes Aufkommen von Linux-Schwachstellen. Dies liegt daran, dass wesentlich mehr Patches als Schwachstellen registriert werden, und bedeutet nicht, dass der Kernel tatsächlich angreifbarer wurde. In den Schwachstelleninformationen des DFN-CERT werden deshalb, bei umfangreicheren Kernel-Updates wie diesem, nur noch bis zu 10 der schwerwiegendsten behobenen Schwachstellen beschrieben. Kritische Schwachstellen werden immer beschrieben. In den Referenzen befinden sich nur noch die NVD-Einträge der von uns beschriebenen Schwachstellen. Eine vollständige Liste aller behobenen Schwachstellen findet sich im Hersteller-Advisory in den Referenzen.

Schwachstellen:

CVE-2024-56601

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Privilegieneskalation

CVE-2024-56602

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Erlangen von Administratorrechten

CVE-2024-56645

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

CVE-2024-56648

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht u. a. Denial-of-Service-Angriff

CVE-2024-56650

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht u. a. Ausspähen von Informationen

CVE-2024-56658

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Privilegieneskalation

CVE-2024-57798

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht u. a. Denial-of-Service-Angriff

CVE-2024-8805

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen Programmcodes mit Benutzerrechten

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