DFN-CERT

Advisory-Archiv

2025-0258: Linux-Kernel: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u. a. das Ausführen beliebigen Programmcodes

Historie:

Version 1 (2025-01-29 13:16)
Neues Advisory
Version 2 (2025-01-31 09:27)
Canonical stellt Sicherheitsupdates für Ubuntu 18.04 ESM und Ubuntu 14.04 ESM für die Linux-Kernel für Microsoft Azure Cloud Systeme (linux-azure, linux-azure-4.15) bereit, um die Schwachstellen zu beheben.
Version 3 (2025-02-04 09:18)
Canonical stellt ein Sicherheitsupdate für Ubuntu 16.04 ESM für den Linux-Kernel für Microsoft Azure Cloud Systeme (linux-azure) bereit, um die Schwachstellen zu beheben.

Betroffene Software

Systemsoftware

Betroffene Plattformen

Linux

Beschreibung:

Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen lokal ausnutzen, um Dateien zu manipulieren, Informationen auszuspähen, beliebigen Programmcode auszuführen und einen Denial-of-Service (DoS)-Angriff durchzuführen.

Für die Ausnutzung der Schwachstellen sind unterschiedliche Privilegien erforderlich.

Canonical hat Sicherheitsupdates für Ubuntu 16.04 ESM und Ubuntu 18.04 ESM für den Linux-Kernel (linux), den Linux-Kernel für Amazon Web Services (linux-aws, linux-aws-hwe), für Google Cloud Platform (linux-gcp, linux-gcp-4.15), für Oracle Cloud Systeme (linux-oracle), für Cloud Umgebungen (linux-kvm) und den Linux Hardware Enablement Kernel (linux-hwe) veröffentlicht, um insgesamt 15 Schwachstellen zu schließen.

Aufgrund der Umstrukturierung der CVE-Vergabe im Linux-Kernel gibt es ein stark erhöhtes Aufkommen von Linux-Schwachstellen. Dies liegt daran, dass wesentlich mehr Patches als Schwachstellen registriert werden, und bedeutet nicht, dass der Kernel tatsächlich angreifbarer wurde. In den Schwachstelleninformationen des DFN-CERT werden deshalb, bei umfangreicheren Kernel-Updates wie diesem, nur noch bis zu 10 der schwerwiegendsten behobenen Schwachstellen beschrieben. Kritische Schwachstellen werden immer beschrieben. In den Referenzen befinden sich nur noch die NVD-Einträge der von uns beschriebenen Schwachstellen. Eine vollständige Liste aller behobenen Schwachstellen findet sich im Hersteller-Advisory in den Referenzen.

Schwachstellen:

CVE-2024-41012

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausspähen von Informationen

CVE-2024-41020

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

CVE-2024-53103

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen Programmcodes

CVE-2024-53141

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Manipulation von Dateien

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