2025-0017: Linux-Kernel: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u. a. das Ausführen beliebigen Programmcodes
Historie:
- Version 1 (2025-01-07 12:15)
- Neues Advisory
- Version 2 (2025-01-09 17:03)
- Canonical stellt für Ubuntu 18.04 ESM, Ubuntu 16.04 ESM und Ubuntu 14.04 ESM Sicherheitsupdates für die Linux-Kernel für Microsoft Azure Cloud Systeme (linux-azure, linux-azure-4.15) bereit, um insgesamt 38 Schwachstellen zu beheben.
Betroffene Software
Systemsoftware
Betroffene Plattformen
Linux
Beschreibung:
Ein Angreifer kann eine Schwachstelle im benachbarten Netzwerk ausnutzen, um einen Denial-of-Service (DoS)-Angriff durchzuführen. Zudem kann ein Angreifer mehrere Schwachstellen lokal ausnutzen, um Administratorrechte zu erlangen, Informationen auszuspähen, Privilegien zu eskalieren, beliebigen Programmcode auszuführen, Denial-of-Service (DoS)-Angriffe durchzuführen und nicht spezifizierte Angriffe durchzuführen.
Für die Ausnutzung der meisten Schwachstellen sind übliche Privilegien erforderlich.
Canonical stellt für Ubuntu 18.04 ESM und Ubuntu 16.04 ESM Sicherheitsupdates für den Linux-Kernel (linux), die Linux-Kernel für Amazon Web Services (AWS) Systeme (linux-aws), Amazon Web Services (AWS-HWE) Systeme (linux-aws-hwe), Google Cloud Platform (GCP) Systeme (linux-gcp, linux-gcp-4.15), den Linux Hardware Enablement (HWE) Kernel (linux-hwe) sowie die Linux-Kernel für Cloud-Umgebungen (linux-kvm) und Oracle Cloud Systeme (linux-oracle) bereit, um insgesamt 38 Schwachstellen zu beheben.
Aufgrund der Umstrukturierung der CVE-Vergabe im Linux-Kernel gibt es ein stark erhöhtes Aufkommen von Linux-Schwachstellen. Dies liegt daran, dass wesentlich mehr Patches als Schwachstellen registriert werden, und bedeutet nicht, dass der Kernel tatsächlich angreifbarer wurde. In den Schwachstelleninformationen des DFN-CERT werden deshalb, bei umfangreicheren Kernel-Updates wie diesem, nur noch bis zu 10 der schwerwiegendsten behobenen Schwachstellen beschrieben. Kritische Schwachstellen werden immer beschrieben. In den Referenzen befinden sich nur noch die NVD-Einträge der von uns beschriebenen Schwachstellen. Eine vollständige Liste aller behobenen Schwachstellen findet sich im Hersteller-Advisory in den Referenzen.
Schwachstellen:
CVE-2023-35827
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht PrivilegieneskalationCVE-2023-52507
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht u. a. Denial-of-Service-AngriffCVE-2023-52509
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht u. a. Denial-of-Service-AngriffCVE-2024-26625
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen ProgrammcodesCVE-2024-36941
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-AngriffCVE-2024-36946
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht nicht spezifizierte AngriffeCVE-2024-43884
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-AngriffCVE-2024-44944
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht u. a. Ausspähen von InformationenCVE-2024-50264
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen ProgrammcodesCVE-2024-53057
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Erlangen von Administratorrechten
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