2024-3410: Linux-Kernel: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u. a. das Ausführen beliebigen Programmcodes
Historie:
- Version 1 (2024-12-23 12:36)
- Neues Advisory
- Version 2 (2025-01-07 08:38)
- Canonical stellt für Ubuntu 22.04 LTS und 20.04 LTS Sicherheitsupdates für die Linux-Kernel für Amazon Web Services (AWS) Systeme (linux-aws, linux-aws-5.15), Google Cloud Platform (GCP) Systeme (linux-gcp, linux-gcp-5.15), den Linux Hardware Enablement (HWE) Kernel (linux-hwe-5.15) sowie für die Linux-Kernel für NVIDIA Systeme (linux-nvidia), Oracle Cloud Systeme (linux-oracle) und Raspberry Pi Systeme (linux-raspi) bereit, um insgesamt 14 Schwachstellen zu beheben.
- Version 3 (2025-01-08 08:40)
- Canonical stellt für Ubuntu 22.04 LTS ein Sicherheitsupdate für den Linux-Kernel für Google Container Engine (GKE) Systeme (linux-gke) bereit, um insgesamt 14 Schwachstellen zu beheben.
- Version 4 (2025-01-28 09:40)
- Canonical stellt für Ubuntu 22.04 LTS ein Sicherheitsupdate für den Linux-Kernel für Xilinx ZynqMP Prozessoren (linux-xilinx-zynqmp) bereit, um insgesamt 14 Schwachstellen zu beheben.
Betroffene Software
Systemsoftware
Betroffene Plattformen
Linux
Beschreibung:
Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen im benachbarten Netzwerk ausnutzen, um beliebigen Programmcode auszuführen und einen Denial-of-Service (DoS)-Angriff durchzuführen. Zudem kann ein Angreifer zwei Schwachstellen lokal ausnutzen, um Administratorrechte zu erlangen und beliebigen Programmcode auszuführen.
Für die Ausnutzung der Schwachstellen sind unterschiedliche Privilegien erforderlich. Eine Schwachstelle erfordert die Interaktion eines Benutzers.
Für Ubuntu 22.04 LTS und 20.04 LTS stehen Sicherheitsupdates den Linux-Kernels (linux), einschließlich der Varianten für Google Container Engine (GKE) Systeme (linux-gkeop), IBM Cloud Systeme (linux-ibm, linux-ibm-5.15), Cloud Umgebungen (linux-kvm) und Oracle-Cloud Systeme (linux-oracle-5.15), sowie des Linux Low Latency Kernel (linux-lowlatency, linux-lowlatency-5.15) bereit, um 14 Schwachstellen zu beheben.
Aufgrund der Umstrukturierung der CVE-Vergabe im Linux-Kernel gibt es ein stark erhöhtes Aufkommen von Linux-Schwachstellen. Dies liegt daran, dass wesentlich mehr Patches als Schwachstellen registriert werden, und bedeutet nicht, dass der Kernel tatsächlich angreifbarer wurde. In den Schwachstelleninformationen des DFN-CERT werden deshalb, bei umfangreicheren Kernel-Updates wie diesem, nur noch bis zu 10 der schwerwiegendsten behobenen Schwachstellen beschrieben. Kritische Schwachstellen werden immer beschrieben. In den Referenzen befinden sich nur noch die NVD-Einträge der von uns beschriebenen Schwachstellen. Eine vollständige Liste aller behobenen Schwachstellen findet sich im Hersteller-Advisory in den Referenzen.
Schwachstellen:
CVE-2020-12351
Schwachstelle in BlueZ / Linux-Kernel ermöglicht u. a. Denial-of-Service-AngriffCVE-2020-24490
Schwachstelle in BlueZ / Linux-Kernel ermöglicht u. a. Denial-of-Service-AngriffCVE-2024-40910
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen ProgrammcodesCVE-2024-50264
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen ProgrammcodesCVE-2024-53057
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Erlangen von Administratorrechten
© DFN-CERT Services GmbH, all rights reserved!
Bei einer Weitergabe der Informationen außerhalb dieser Webseite ist
auf den Ursprung in angemessener Weise hinzuweisen.
Im Übrigen gelten die Bestimmungen zum Copyright für diese
Webseite.