2024-3334: Linux-Kernel: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u. a. das Ausspähen von Informationen
Historie:
- Version 1 (2024-12-13 13:11)
- Neues Advisory
- Version 2 (2024-12-18 08:38)
- Canonical stellt für Ubuntu 20.04 LTS und Ubuntu 18.04 ESM Sicherheitsupdates für die Linux-Kernel für Amazon Web Services (AWS) Systeme (linux-aws, linux-aws-5.4), NVIDIA BlueField Plattformen (linux-bluefield) und Oracle Cloud Systeme (linux-oracle, linux-oracle-5.4) bereit, um die insgesamt 23 Schwachstellen zu beheben.
- Version 3 (2024-12-20 16:57)
- Canonical stellt für Ubuntu 20.04 LTS ein Sicherheitsupdate für den Linux-Kernel für IoT-Plattformen (linux-iot) bereit, um die insgesamt 23 Schwachstellen zu beheben.
- Version 4 (2025-01-06 18:02)
- Canonical stellt für Ubuntu 18.04 ESM ein Sicherheitsupdate für den Linux-Kernel für Raspberry Pi Systeme (linux-raspi-5.4) bereit, um die insgesamt 23 Schwachstellen zu beheben.
Betroffene Software
Systemsoftware
Betroffene Plattformen
Linux
Beschreibung:
Ein Angreifer kann eine Schwachstelle im benachbarten Netzwerk ausnutzen, um einen Denial-of-Service (DoS)-Angriff durchzuführen. Zudem kann ein Angreifer mehrere Schwachstellen lokal ausnutzen, um Informationen auszuspähen und beliebigen Programmcode auszuführen.
Für die Ausnutzung aller Schwachstellen sind übliche Privilegien erforderlich. Eine Schwachstelle erfordert die Interaktion eines Benutzers.
Für Ubuntu 20.04 LTS und 18.04 ESM stehen Sicherheitsupdates des Linux-Kernels (linux), einschließlich der Varianten für Google Cloud Platform (GCP) Systeme (linux-gcp, linux-gcp-5.4), IBM Cloud Systeme (linux-ibm, linux-ibm-5.4), Cloud Umgebungen (linux-kvm), Raspberry Pi Systeme (linux-raspi) und Xilinx ZynqMP Prozessoren (linux-xilinx-zynqmp) sowie des Hardware Enablement (HWE) Kernels (linux-hwe-5.4) bereit, um insgesamt 23 Schwachstellen zu beheben.
Aufgrund der Umstrukturierung der CVE-Vergabe im Linux-Kernel gibt es ein stark erhöhtes Aufkommen von Linux-Schwachstellen. Dies liegt daran, dass wesentlich mehr Patches als Schwachstellen registriert werden, und bedeutet nicht, dass der Kernel tatsächlich angreifbarer wurde. In den Schwachstelleninformationen des DFN-CERT werden deshalb, bei umfangreicheren Kernel-Updates wie diesem, nur noch bis zu 10 der schwerwiegendsten behobenen Schwachstellen beschrieben. Kritische Schwachstellen werden immer beschrieben. In den Referenzen befinden sich nur noch die NVD-Einträge der von uns beschriebenen Schwachstellen. Eine vollständige Liste aller behobenen Schwachstellen findet sich im Hersteller-Advisory in den Referenzen.
Schwachstellen:
CVE-2024-36968
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-AngriffCVE-2024-38538
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen ProgrammcodesCVE-2024-44942
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausspähen von InformationenCVE-2024-46724
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht u. a. Ausspähen von Informationen
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