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Advisory-Archiv

2024-3332: Linux-Kernel: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u. a. das Erlangen von Administratorrechten

Historie:

Version 1 (2024-12-13 12:43)
Neues Advisory
Version 2 (2025-01-06 17:57)
Canonical stellt für Ubuntu 22.04 LTS ein Sicherheitsupdate für den Linux Hardware Enablement (HWE) Kernel (linux-hwe-6.8) bereit, um die Schwachstellen zu beheben.

Betroffene Software

Systemsoftware

Betroffene Plattformen

Linux

Beschreibung:

Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen lokal ausnutzen, um Administratorrechte zu erlangen, Privilegien zu eskalieren und beliebigen Programmcode auszuführen.

Für die Ausnutzung aller Schwachstellen sind übliche Privilegien erforderlich.

Für Ubuntu 24.04 LTS und 22.04 LTS stehen Sicherheitsupdates des Linux-Kernels (linux), einschließlich der Varianten für Amazon Web Services (AWS) Systeme (linux-aws, linux-aws-6.8), Google Cloud Platform (GCP) Systeme (linux-gcp, linux-gcp-6.8), Google Container Engine (GKE) Systeme (linux-gke), IBM Cloud Systeme (linux-ibm), OEM Systeme (linux-oem-6.8), Oracle Cloud Systeme (linux-oracle, linux-oracle-6.8), Raspberry Pi Systeme (linux-raspi) und NVIDIA Systeme (linux-nvidia, linux-nvidia-6.8) sowie dem Linux Low Latency Kernel (linux-lowlatency, linux-lowlatency-hwe-6.8) einschließlich der Variante für NVIDIA Systeme (linux-nvidia-lowlatency) bereit, um insgesamt 401 Schwachstellen zu beheben.

Aufgrund der Umstrukturierung der CVE-Vergabe im Linux-Kernel gibt es ein stark erhöhtes Aufkommen von Linux-Schwachstellen. Dies liegt daran, dass wesentlich mehr Patches als Schwachstellen registriert werden, und bedeutet nicht, dass der Kernel tatsächlich angreifbarer wurde. In den Schwachstelleninformationen des DFN-CERT werden deshalb, bei umfangreicheren Kernel-Updates wie diesem, nur noch bis zu 10 der schwerwiegendsten behobenen Schwachstellen beschrieben. Kritische Schwachstellen werden immer beschrieben. In den Referenzen befinden sich nur noch die NVD-Einträge der von uns beschriebenen Schwachstellen. Eine vollständige Liste aller behobenen Schwachstellen findet sich im Hersteller-Advisory in den Referenzen.

Schwachstellen:

CVE-2024-46813

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen Programmcodes

CVE-2024-46814

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen Programmcodes

CVE-2024-46818

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen Programmcodes

CVE-2024-46821

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Privilegieneskalation

CVE-2024-46836

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Erlangen von Administratorrechten

CVE-2024-46844

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Ausführen beliebigen Programmcodes

CVE-2024-46849

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Erlangen von Administratorrechten

CVE-2024-46852

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Erlangen von Administratorrechten

CVE-2024-49984

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Erlangen von Administratorrechten

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