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Advisory-Archiv

2024-3324: Linux-Kernel: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u. a. Denial-of-Service-Angriff

Historie:

Version 1 (2024-12-12 14:57)
Neues Advisory
Version 2 (2024-12-12 15:18)
Für Oracle Linux 9 (aarch64, x86_64) stehen korrespondierende Sicherheitsupdates für 'kernel' bereit, um die Schwachstellen zu beheben.

Betroffene Software

Systemsoftware

Betroffene Plattformen

Linux
Oracle

Beschreibung:

Ein Angreifer kann zwei Schwachstellen aus der Ferne ausnutzen, um Denial-of-Service (DoS)-Angriffe durchzuführen. Zudem kann ein Angreifer zwei Schwachstellen lokal ausnutzen, um Dateien zu manipulieren und Informationen auszuspähen.

Für die Ausnutzung der Schwachstellen sind unterschiedliche Privilegien erforderlich.

Red Hat hat Sicherheitsupdates für Red Hat Enterprise Linux 9 (x86_64, aarch64), Red Hat Enterprise Linux for Real Time 9 (x86_64) sowie Red Hat CodeReady Linux Builder 9 (x86_64, aarch64) für das Paket 'kernel' veröffentlicht, um die Schwachstellen zu schließen.

Aufgrund der Umstrukturierung der CVE-Vergabe im Linux-Kernel gibt es ein stark erhöhtes Aufkommen von Linux-Schwachstellen. Dies liegt daran, dass wesentlich mehr Patches als Schwachstellen registriert werden, und bedeutet nicht, dass der Kernel tatsächlich angreifbarer wurde. In den Schwachstelleninformationen des DFN-CERT werden deshalb, bei umfangreicheren Kernel-Updates wie diesem, nur noch bis zu 10 der schwerwiegendsten behobenen Schwachstellen beschrieben. Kritische Schwachstellen werden immer beschrieben. In den Referenzen befinden sich nur noch die NVD-Einträge der von uns beschriebenen Schwachstellen. Eine vollständige Liste aller behobenen Schwachstellen findet sich im Hersteller-Advisory in den Referenzen.

Schwachstellen:

CVE-2024-43854

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht u. a. Ausspähen von Informationen

CVE-2024-46695

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Manipulation von Dateien

CVE-2024-49949

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

CVE-2024-50251

Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

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