2017-1278: Linux-Kernel: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u.a. Denial-of-Service-Angriffe
Historie:
- Version 1 (2017-07-25 11:57)
- Neues Advisory
Betroffene Software
Systemsoftware
Betroffene Plattformen
Linux
Beschreibung:
Mehrere Schwachstellen im Linux-Kernel ermöglichen einem lokalen, auch nicht authentisierten Angreifer durch die Verwendung freigegebener Speicherbereiche (Use-after-Free) das Auslösen verschiedener Pufferüberläufe oder einer Endlosschleife. Der Angreifer kann dadurch einen Denial-of-Service (DoS)-Angriff durchführen, seine Privilegien eskalieren und möglicherweise weiteren Einfluss auf ein betroffenes System ausüben.
Für Fedora 24 und 25 steht der Linux-Kernel in der Version 4.11.12 als Sicherheitsupdates im Status 'testing' bereit. Die Schwachstelle CVE-2017-11176 wurde bereits mit der Version 4.11.11 behoben. Das entsprechende Sicherheitsupdate FEDORA-2017-98548b066b für Fedora 25 befindet sich inzwischen im Status 'stable'. Das Sicherheitsupdate für Fedora 24 adressiert alle 4 Schwachstellen, da das Update auf Version 4.11.11 in den Status 'obsolete' versetzt wurde (siehe Update auf gesondertes Advisory).
Schwachstellen:
CVE-2017-11176
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht u. a. einen Denial-of-Service-AngriffCVE-2017-11473
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht PrivilegieneskalationCVE-2017-7541
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht u.a. Denial-of-Service-AngriffCVE-2017-7542
Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht Denial-of-Service-Angriff
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