2017-0439: Xen, QEMU: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u.a. die Eskalation von Privilegien
Historie:
- Version 1 (2017-03-14 15:57)
- Neues Advisory
- Version 2 (2017-04-18 13:51)
- Für Red Hat OpenStack Platform 5.0 (Icehouse), 6.0 (Juno), 7.0 (Kilo), 8.0 (Liberty) und 9.0 (Mitaka) für Red Hat Enterprise Linux 7 sowie Red Hat Virtualization 4 für Red Hat Virtualization Hypervisor 7 stehen Sicherheitsupdates für 'qemu-kvm-rhev' bereit.
- Version 3 (2017-04-18 18:07)
- Für Red Hat Enterprise Linux 7 in den Ausprägungen Desktop, HPC Node, Server und Workstation sowie für Red Hat Enterprise Linux Server 7.3 Telecom Update Support (TUS) stehen Sicherheitsupdates für 'qemu-kvm' bereit.
- Version 4 (2017-04-18 19:13)
- Für Oracle Linux 7 (x86_64) steht nun ebenfalls ein Sicherheitsupdates für 'qemu-kvm' bereit.
- Version 5 (2017-04-19 11:55)
- Für die Red Hat OpenStack Platform 10.0 (Newton) auf Red Hat Enterprise Linux 7 steht ein Sicherheitsupdate bereit, um die Schwachstelle zu beheben.
- Version 6 (2017-06-06 13:33)
- Red Hat aktualisiert die Sicherheitshinweise für Red Hat OpenStack 5.0, 6.0, 7.0, 8.0, 9.0 und 10.0 und gibt an, dass mit den Updates von April zwei weitere, bisher nicht genannte Schwachstellen behoben wurden. Die Schwachstellen CVE-2017-7718 und CVE-2017-7980 ermöglichen einem einfach authentisierten Angreifer im benachbarten Netzwerk die Ausführung beliebigen Programmcodes mit den Rechten des QEMU-Dienstes auf dem Hostsystem und verschiedene Denial-of-Service-Angriffe auf den QEMU-Prozess selbst.
Betroffene Software
Systemsoftware
Virtualisierung
Betroffene Plattformen
Linux
Oracle
Virtualisierung
Hypervisor
Beschreibung:
Ein einfach authentifizierter Angreifer im benachbarten Netzwerk mit erweiterten Privilegien im virtuellen Gastsystem kann einen Pufferüberlauf (Buffer Overflow) auf dem Heap des Gerätemodellprozesses (Device Model Process) verursachen und dadurch möglicherweise seine Privilegien auf die Privilegien dieses Prozesses erweitern.
Die Schwachstelle betrifft alle Versionen von Xen, sowohl 'qemu-upstream' als auch 'qemu-traditional', deren HVM-Gastsysteme die Cirrus-Grafikkarte unterstützen (Standardinstallationen). Die Privilegien des Gerätemodellprozesses sind identisch zu denen das Gastsystemkernels, wenn das Gerätemodell in einer 'Stub Domain' läuft. Die beschriebene Privilegieneskalation ist aber möglicherweise auch machbar, wenn dies nicht der Fall ist.
Schwachstellen:
CVE-2016-9603
Schwachstelle in Xen / QEMU ermöglicht PrivilegieneskalationCVE-2017-7718
Schwachstelle in Xen / QEMU ermöglicht Denial-of-Service-AngriffCVE-2017-7980
Schwachstelle in Xen / QEMU ermöglicht Ausführung beliebigen Programmcodes
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