2015-0995: ISC BIND: Eine Schwachstelle ermöglicht einen Denial-of-Service-Angriff
Historie:
- Version 1 (2015-07-08 16:14)
- Neues Advisory
- Version 2 (2015-07-14 12:15)
- Für die Distributionen Fedora 21 und Fedora 22 stehen Sicherheitsupdates im Status 'testing' zur Verfügung. Für Fedora 21 wird die Schwachstelle über das Paket bind-9.9.6-9.P1.fc21 behoben und für Fedora 22 über das Paket bind-9.10.2-3.P2.fc22, welches eine Aktualisierung auf die korrigierte BIND Version 9.10.2-P2 darstellt.
- Version 3 (2015-07-21 12:39)
- Red Hat stellt für verschiedene Red Hat Enterprise Linux 7 Varianten Sicherheitsupdates bereit.
- Version 4 (2015-07-23 11:55)
- Für Red Hat Enterprise Linux 6 Desktop, HPC Node, Server und Workstation stehen Sicherheitsupdates zur Verfügung.
- Version 5 (2015-07-28 15:57)
- F5 Networks informiert darüber, dass die neueren BIG-IP Produktversionen, auch das Protocol Security Module von Version 11.0.0 bis einschließlich 11.4.1 den verwundbaren Code enthalten. F5 Networks erklärt aber weiterhin, dass die Default-Konfiguration des Systems eine Ausnutzung der Schwachstelle nicht ermöglicht. Eine Ausnutzbarkeit ist erst gegeben, wenn die entsprechenden Produkte manuell so konfiguriert werden, dass Rekursionen erlaubt sind und Domain Name System Security Extension (DNSSEC) Validierungen durchgeführt werden.
- Version 6 (2016-03-18 11:47)
- F5 Networks stellt für verschiedene Produkte Sicherheitsupdates bereit. Unter anderem wird die Schwachstelle für BIG-IP Protocol Security Module (PSM) mit den Programmversionen 11.2.1 HF 15 und 11.4.1 HF10 behoben.
Betroffene Software
Server
Betroffene Plattformen
Linux
UNIX
Beschreibung:
Eine Schwachstelle in BIND ermöglicht einem entfernten, nicht authentifizierten Angreifer, einen BIND DNS Server in einen Denial-of-Service Zustand zu versetzen. Voraussetzung dafür ist, dass im BIND DNS Server die DNSSEC Validierung eingestellt ist.
Canonical stellt für seine Linux-Distributionen Ubuntu 15.04, 14.10, 14.04 LTS und 12.04 LTS Backport-Sicherheitsupdates bereit. Debian behebt die Schwachstelle ebenfalls durch Backport-Sicherheitsupdates für Debian 7.8 (Wheezy) und 8.1 (Jessie). Auch für FreeBSD 8.4 und FreeBSD 9.3 sind bereits Sicherheitsupdates verfügbar.
Schwachstellen:
CVE-2015-4620
Denial-of-Service-Schwachstelle in BIND
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