2015-0585: Microsoft Windows: Eine Zero-Day-Schwachstelle ermöglicht eine Privilegieneskalation
Historie:
- Version 1 (2015-04-21 19:08)
- Neues Advisory
Betroffene Software
Systemsoftware
Betroffene Plattformen
Microsoft
Beschreibung:
Eine Zero-Day-Schwachstelle in Microsoft Windows bevor Version 8 ermöglicht einem lokalen, einfach authentifizierten Benutzer, als Angreifer, seine Rechte bis hin zu den Rechten des Systemprozesses zu erweitern und somit das System praktisch zu übernehmen. Obwohl die Schwachstelle selbst nur mit lokaler Anmeldung zugänglich ist, kann sie in einem mehrstufigen Angriff auch aus dem Internet und ohne Anmeldung ausgenutzt werden, wobei zunächst die Ausnutzung der Adobe Flash Player-Schwachstelle CVE-2015-3043 erforderlich ist.
Offenbar wurde im Rahmen einer APT-Kampagne - wahrscheinlich mittels APT28 basierend auf dem CVE-2014-0515 Metasploit-Modul - diese Schwachstelle auch bereits aktiv ausgenutzt (siehe FireEye-Artikel vom 18. April 2015: Operation RussianDoll: Adobe & Windows Zero-Day Exploits Likely Leveraged by Russia’s APT28 in Highly-Targeted Attack).
Insofern kann die Ausnutzbarkeit der Windows-Schwachstelle durch die Installation des letzten Sicherheitsupdates für Adobe Flash Player vom 14. April 2015 wesentlich eingeschränkt werden (siehe Adobe Security Bulletin APSB15-06). Allerdings sind auch andere Wege für ein lokales Einschleusen des Programmcodes vorstellbar, so dass die betroffenen Windows-Versionen grundsätzlich verwundbar bleiben.
Schwachstellen:
CVE-2015-1701
Schwachstelle in Windows erlaubt Erlangen von Berechtigungen
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